Dienstag, 29. August 2017

Innerer Widerstand erzeugt Krankheit und Leid - Eckhart Tolle

Innerer Widerstand schneidet dich
von anderen Menschen,
von dir selbst,
von der Welt um dich herum ab. 
Er verstärkt das Gefühl der Getrenntheit,
von dem das Überleben des Ego abhängt. 
Je stärker dein Gefühl der Getrenntheit,
desto mehr bist du an das Manifeste gebunden, an die Welt der Form.
Eckhart Tolle

Montag, 28. August 2017

Transformation von Krankheit und Leid - Eckhart Tolle

9 Die Transformation von Krankheit und Leid
Krankheit in Erleuchtung verwandeln


Hingabe ist das rückhaltlose innere Annehmen dessen, was IST.
Wir reden von deinem Leben und von diesem Augenblick,
nicht von den Gegebenheiten und Umständen deines Lebens,
also nicht von dem, was ich deine Lebenssituation nenne.

Krankheit ist Teil deiner Lebenssituation, folglich hat sie
Vergangenheit und Zukunft. Vergangenheit und Zukunft bilden
ein ununterbrochenes Kontinuum, es sei denn, DU AKTIVIERST
DURCH DEINE BEWUSSTE GEGENWÄRTIGKEIT DIE ERLÖSENDE KRAFT DES JETZT.

 Wie du weißt, gibt es hinter den verschiedenen
Gegebenheiten, die deine Lebens Situation bestimmen und die
in der Zeit existieren, etwas Tieferes, Wesentlicheres:
dein Leben, dein eigentliches Sein im zeitlosen Jetzt.
Im Jetzt gibt es keine Probleme und infolgedessen auch keine Krankheiten.
Der Glaube an das Etikett, mit dem jemand deinen Zustand beschreibt,
erhält diesen Zustand aufrecht, verleiht ihm Gewicht und macht aus einer vorübergehenden
Störung einen scheinbar festgefügten Tatbestand.
Diesem Tatbestand werden nicht nur Wirklichkeit und Festigkeit zugeschrieben,
sondern auch eine zeitliche Fortdauer, die er vorher gar nicht hatte.

Indem du dich auf den gegenwärtigen Augenblick konzentrierstund davon ablässt, eine begriffliche Einordnung vorzunehmen,
reduzierst du die Krankheit auf einen oder mehrere der folgenden Faktoren:
körperliche Schmerzen, Schwäche, Unwohlsein, Behinderung.
Dem gibst du dich hin - jetzt.
Du brauchst dich aber keineswegs einer »Krankheit« hinzugeben,
die nur in deiner Vorstellung existiert.

Lass dich von deinem Leiden in den gegenwärtigen Augenblick zwingen,
in einen Zustand bewusster Gegenwärtigkeit. Nutze es zu deiner Erleuchtung.


Durch Hingabe wird das, WAS IST, nicht verändert, jedenfalls nicht direkt.
Aber wenn du transformiert wirst, wird deine ganze Welt transformiert,
weil die Welt nur ein Spiegelbild ist.

Die Krankheit ist nicht das Problem. Du bist das Problem -
solange das Egodenken die Kontrolle über dich hat.
Wenn du krank oder behindert bist, solltest du nicht
das Gefühl haben, in irgendeiner Weise versagt zu haben, und keine Schuldgefühle hegen.

Wirf dem Leben nicht vor, dich ungerecht zu behandeln, aber mach auch dir
selbst keine Vorwürfe. All das ist Widerstand.
Wenn du eine schwere Krankheit hast, dann nutze sie zu deiner Erleuchtung.
 Alles »Unglück« in deinem Leben - nutze es zur Erleuchtung.

Widme der Krankheit keine Zeit. Gesteh ihr weder Vergangenheit noch Zukunft zu.
Lass dich von ihr zum intensiven, bewussten Erleben des gegenwärtigen Augenblicks bringen
und sieh, was geschieht.

Werde Alchemist. Verwandle ein unedles Metall in Gold,
Leiden in Bewusstheit, das Unglück in Erleuchtung.

Bist du wirklich schwer krank und ärgerst dich jetzt über das, was ich gesagt habe?
Dann ist das ein deutliches Anzeichen dafür, dass du einen Teil deines Selbstgefühls aus deiner
Krankheit beziehst und nun deine Identität schützt - und damit auch die Krankheit.

Der Zustand namens »Krankheit« hat nichts mit dem zu tun, was du in Wahrheit bist.
Wann immer du von einer größeren Schwierigkeit oder einem Unglücksfall betroffen bist - einer Krankheit oder Behinderung, dem Verlust deines Heims, deines Vermögens
oder deiner sozialen Identität, dem Bruch einer engen Beziehung, dem Leiden oder Sterben eines geliebten Menschen oder deinem eigenen drohenden Tod -, solltest du daran denken, dass alles zwei Seiten hat und du nur einen einzigen Schritt von etwas Unglaublichem entfernt bist:
von der vollkommenen alchemistischen Umwandlung des unedlen Metalls »Schmerz und Leid« in Gold.
Dieser eine Schritt heißt Hingabe. (Akzeptieren was IST , WAS BEREITS DA IST.)

Ich behaupte nicht, dass du in einer derartigen Situation glücklich sein wirst. Bestimmt nicht. Aber deine Angst und dein Schmerz werden sich in einen inneren Frieden und eine Gelassenheit verwandeln, die aus großer Tiefe kommen – aus dem Nichtmanifesten selbst.
Es ist der »Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft«.
Im Vergleich dazu ist Glück Schall und Rauch.

Mit diesem leuchtenden Frieden zugleich stellt sich -nicht auf der Verstandesebene,
sondern in der tiefsten Tiefe deines Seins
- die Erkenntnis ein, dass du unzerstörbar, unsterblich bist.
Das ist kein Glaube.
Vielmehr ist es eine absolute Gewissheit, die keines äußeren Beweises,
keiner Beglaubigung durch eine andere Instanz bedarf.

Eckhart Tolle

Sonntag, 30. Juli 2017

vor dem Nichts - was nun?

Wer vor dem Nichts steht, kann sich ziemlich orientierungslos oder auch Ängstlich fühlen. Man kann sich an nichts mehr festhalten, weiß nicht, wie es weitergeht, hat nicht die geringste Ahnung, welche Möglichkeiten vor einem liegen. Aber genau dieser reine Raum der unbegrenzten Möglichkeiten war da, bevor das Universum entstanden ist. 

Du kannst jetzt nur eines tun: Entspanne dich in dieses Nichts, falle in die Stille zwischen den Worten, beobachte den leeren Raum zwischen dem Einatmen und Ausatmen. Und wisse jeden leeren Augenblick dieser Erfahrung zu schätzen. Etwas Heiliges wird daraus geboren.
Osho

Donnerstag, 29. Juni 2017

Was behindert mein Potenzial?

Was behindert mein Potenzial?

Haben Sie eine Ahnung?
Falls nein,
so helfe ich Ihnen die Ursachen aufzudecken und zu lösen.

Falls ja,
ich helfe Ihnen gerne die Blockaden aufzulösen.

Schreiben Sie mir gerne eine Mail oder rufen mich an.
Gerne informiere ich Sie.
Herzliche Grüsse

www.Gerda-Schwaer.de

Montag, 19. Juni 2017

Wer trägt die Verantwortung für dein Leiden?

Wenn du denkst,
die Ursache deines Problems liege da draussen
oder irgendjemand oder irgendwas
sei für dein Leiden verantwortlich,
ist die Situation hoffnungslos.


Byron Katie

Freitag, 28. April 2017

Meisterschlüssel - Freiheit - Potenzial leben

Meisterschlüssel

Und ein einziger Augenblick des Erkennens,
dass du dich über dem Verstand befindest,
hat dir auf immer den Meisterschlüssel gegeben. 

Jetzt kann der Verstand nie mehr dein Meister werden.
Und wenn der Verstand nicht dein Meister sein kann,
kann er dich niemals in den Wahnsinn treiben.
Jetzt kann der Verstand nicht mehr einfach alles sammeln, was er will.
Wenn sich das Sein erst einmal zeigt, wird der Verstand sehr gefügig – und das sofort.

OSHO

Donnerstag, 27. April 2017

Freiheit durch Aufwachen aus der Hypnose - Freiheit oder Prägung?

Freiheit entsteht durch De-Konditionierung oder Aufwachen aus der Hypnose.

Wenn du leer bist, weit, still, rein, hat die Revolution stattgefunden, ist die Sonne aufgegangen;
dann lebst du in ihrem Licht! 

Und im Licht deiner inneren Sonne zu leben, bedeutet, richtig zu leben. Tatsächlich ist es die einzige Art zu leben. 

Diejenigen, die anders leben, sterben nur, sterben langsam, stehen in einer Reihe an, die von Moment zu Moment kürzer wird, und jeden Moment kannst du der erste in der Reihe sein. Tatsächlich versucht jeder, der erste in der Reihe zu werden; jeder will überall der erste sein.

Das normale Leben wird nur Leben genannt – es ist kein Leben. Es ist nur ein sogenanntes Leben. Es ist ein Prozess des schritt weisen Sterbens, oder genauer gesagt, ein Prozess des schrittweisen Selbstmords.

In dem Moment, in dem du still wirst und wach und klar und dein innerer Himmel voller Entzücken ist, kennst du den ersten Geschmack des wahren Lebens. Einige nennen es Gott, andere nennen es Erleuchtung, einige nennen es Befreiung; die Erfahrung von Wahrheit, Liebe, Freiheit, Glückseligkeit – verschiedene Namen, aber das Phänomen ist dasselbe.

Osho

Mittwoch, 8. Februar 2017

Das Unbekannte - das Feld aller Möglichkeiten - Deepak Chopra

Das Unbekannte - das Feld aller Möglichkeiten

Das Unbekannte ist das Feld aller Möglichkeiten,
stets frisch, allzeit neu,
immer offen für die Schöpfung neuer Manifestationen. 
Ohne Unsicherheit und Unbekanntes ist das Leben bloß die schale Wiederholung abgetragener Erinnerungen. 
Man wird zum Opfer der Vergangenheit, und man wird heute von dem eigenen früheren Ich gequält .
Wenn man seine Bindung ans Bekannte aufgibt uns sich ins Unbekannte begibt, dann betritt man das Feld aller Möglichkeiten. In dieser Bereitschaft, ins Unbekannte einzutreten, gewinnt man die Weisheit der Unsicherheit.
Das bedeutet, dass man in jedem Augenblick des Lebens Aufregung, Abenteuer und Geheimnis erlebt.
Man erfährt die volle Lebensfreude - den Zauber, die Feier, die Heiterkeit und den Jubel der eigenen Seele.
Deepak Chopra


Dienstag, 18. Oktober 2016

Das Geheimnis des Glücks - Frieden.



Das Geheimnis des Glücks

All das sind Annahmen, unerforschte Gedanken, die mit der Wirklichkeit verwechselt werden. Es sind
Geschichten, die das Ego erfindet, um dich davon zu überzeugen, dass du im Augenblick nicht im
Frieden und nicht ganz du selbst sein kannst.

Im Frieden mit dir zu sein und der zu sein, der du bist, ist ein und dasselbe.

Das Ego sagt: »Vielleicht kann ich irgendwann in Zukunft Frieden finden - vorausgesetzt, dies oder das oder jenes geschieht und ich bekomme dieses oder werde jenes.«
Oder es sagt: »Ich werde nie Frieden finden, weil irgendetwas in der Vergangenheit geschehen ist, das mich
daran hindert.« 

Hör dir die Geschichten der Leute an,
sie könnten alle die Überschrift tragen: »Warum ich im Augenblick keinen Frieden finde«.
Das Ego weiß nicht, dass das Jetzt deine einzige Chance ist, Frieden zu finden.
Oder es weiß es doch, hat aber Angst, du könntest es herausfinden.
Frieden bedeutet schließlich sein Ende.

Wie findest du jetzt Frieden?

Indem du Frieden mit dem gegenwärtigen Augenblick schließt.
Der gegenwärtige Augenblick ist das Feld, auf dem sich das Spiel des Lebens entfaltet.
Es kann sich nirgendwo sonst entfalten.

Hast du Frieden mit dem gegenwärtigen Augenblick geschlossen, dann sieh,
was geschieht und was du tun kannst oder willst bzw. was das Leben durch dich tut.

In vier Worten liegt das Geheimnis der Lebenskunst,
das Geheimnis allen Erfolgs und Glücks: eins mit dem Leben. 

Eins mit dem Leben zu sein heißt eins mit dem Jetzt zu sein.
Dann wird dir klar, dass nicht du dein Leben lebst,
sondern dass das Leben dich lebt. 
Das Leben ist der Tänzer, und du bist der Tanz.



Das Ego liebt seinen Groll über die Wirklichkeit.
Was ist Wirklichkeit?
Das, was ist. Buddha nannte sie Tathata - das Sosein des Lebens,
das nichts anderes ist als das Sosein dieses Augenblicks.

Das Opponieren gegen das Sosein ist eines der Hauptmerkmale des Ego.
Es erzeugt die Negativität, durch die das Ego gedeiht, das Unglücklichsein, das es liebt.
Auf diese Weise bringst du Leid über dich und andere
und weißt es nicht einmal, weißt nicht, dass du die Hölle auf Erden schaffst.
Leiden zu verursachen, ohne es zu merken - das ist das Wesen unbewussten Lebens;
dabei hat dich das Ego fest im Griff. 

Wie groß die Unfähigkeit des Ego ist,
sich selbst zu erkennen und zu sehen, was es anrichtet, ist unglaublich und erschütternd.
Es tut nämlich genau das, was es bei anderen verurteilt, und bemerkt es nicht. 

Wird es darauf hingewiesen, streitet es alles verärgert ab und führt clevere Argumente und
Rechtfertigungen an, mit denen es die Fakten verzerrt. So machen es Menschen, Unternehmen und
Regierungen. Wenn alles andere versagt, nimmt das Ego Zuflucht zum Schreien und schreckt am Ende
auch vor physischer Gewalt nicht zurück. Es schickt die Kampftruppen vor.


Jetzt verstehen wir die tiefe Weisheit in den Worten Jesu am Kreuz:
»Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.«



Um dem Elend, das die Menschen seit Tausenden von Jahren quält, ein Ende zu bereiten,
musst du bei dir selbst anfangen und in jedem Augenblick die Verantwortung für deinen inneren Zustand
übernehmen. Das heißt: jetzt. Frage dich: »Gibt es in diesem Augenblick Negativität in mir?« 

Sei wachsam und achte sowohl auf deine Gedanken als auch auf deine Emotionen.
Hüte dich vor dem unterschwelligen Unglücklichsein in einer der zuvor bereits erwähnten Formen wie Unzufriedenheit, Nervosität, Gereiztheit usw. Achte auf Gedanken, die dieses Unglücklichsein zu erklären oder zu rechtfertigen versuchen, obwohl sie es in Wirklichkeit selbst verursachen.

In dem Augenblick,
in dem dir eine negative Regung in deinem Innern bewusst wird, hast du nicht etwa versagt.
Im Gegenteil, du warst erfolgreich! 

Solange diese Bewusstheit noch nicht eingetreten ist,
besteht eine Identifikation mit dem inneren Zustand, und hinter dieser Identifikation steckt das Ego.

Zugleich mit der Bewusstheit setzt die Aufhebung der Identifikation mit Gedanken, Emotionen und
Reaktionen ein. Dies darf nicht mit Verleugnung verwechselt werden. Vielmehr werden die Gedanken,
Emotionen und Reaktionen erkannt, und schon setzt automatisch die Ablösung davon ein.
Dann vollzieht sich ein Umschwung in deinem Selbstgefühl, in dem Gefühl, wer du bist:
Vorher warst du die Gedanken, Emotionen und Reaktionen; jetzt bist du die Bewusstheit, die wache Präsenz, die diese Zustände beobachtet.


»Eines Tages werde ich frei sein vom Ego.«
Wer sagt das?
Das Ego.

Vom Ego loszukommen ist keine so große Sache, eher eine Kleinigkeit.
Du brauchst dir nur deiner Gedanken und Emotionen bewusst zu sein - während sie in dir aufsteigen.
Das ist kein richtiges »Tun«, sondern eher ein waches »Sehen«.
In diesem Sinne stimmt es, dass du nichts tun kannst, um vom Ego frei zu kommen.
Wenn sich der Wechsel vollzieht, ein Wechsel vom Denken zur Bewusstheit,
wird eine Intelligenz, die viel größer ist als die Cleverness des Ego, in deinem Leben wirksam.

Durch Bewusstheit werden Emotionen und sogar Gedanken entpersönlicht.
Ihre eigentliche Unpersönlichkeit wird erkannt.
Sie sind vom Selbst befreit.
Sie sind einfach nur menschliche Emotionen und menschliche Gedanken.
Deine ganze persönliche Geschichte, die letztlich auch bloß eine Geschichte ist, ein Bündel von Gedanken und Emotionen, hat nur noch untergeordnete Bedeutung und besetzt nicht länger die vorderste Front des Bewusstseins. Sie bildet nicht länger die Grundlage deines Identitätsgefühls.
Du bist das Licht der Präsenz,
die Bewusstheit, die allen Gedanken und Empfindungen vorausgeht und tiefer ist als sie.


Eckhart Tolle – Eine neue Erde – 14.5.2014

Donnerstag, 13. Oktober 2016

DIAGNOSE - Menschheit - Eckhart Tolle

DIAGNOSE

Wenn die Geschichte der Menschheit der klinische Zustandsbericht eines einzelnen Menschen wäre,
müsste die DIAGNOSE  lauten:
chronische paranoide Wahnvorstellungen,
ein pathologischer Hang zu Mord und
anderen extremen Gewalt- und Gräueltaten gegenüber angeblichen »Feinden« - ,
Projektion des eigenen Unbewussten nach außen.
Verbrecherischer Wahnsinn im Wechsel mit ein paar kurzen lichtenMomenten.

Angst, Gier und Machthunger sind nicht nur die Kräfte, die zu Krieg und Gewalt zwischen Stämmen,
Nationen, Religionen und Ideologien motivieren, sondern auch die Ursache unaufhörlicher Konflikte in
den persönlichen Beziehungen. Sie führen zu einer Verzerrung des Bildes, das man von sich selbst und
anderen hat. Dadurch interpretiert man jede Situation falsch und verhält sich entsprechend falsch, um
sich von seiner Angst zu befreien und das Verlangen nach mehr zu stillen, ein Fass ohne Boden.
Wichtig ist jedoch, sich klar zu machen, dass Angst, Gier und Machthunger nicht etwa die Störung
sind, von der wir gerade sprechen, sondern selbst durch die Störung entstehen: durch die tief sitzende,
im Geist eines jeden Menschen begründete kollektive Täuschung.

Etliche spirituelle Lehren raten uns,
von Angst und Begierde abzulassen.
Aber entsprechende spirituelle Übungen sind im Allgemeinen erfolglos.
Sie reichen nicht an die Wurzel der Störung heran.
Angst, Gier und Machthunger sind keine Grundursachen.
Ein guter oder besserer Mensch werden zu wollen klingt wie etwas,
das von hoher Gesinnung zeugt und empfehlenswert ist,
dabei ist es ein Unterfangen, das zum Scheitern verurteilt ist,

es sei denn, es vollzieht sich ein Bewusstseinswandel.
Das liegt daran, dass dieser Wunsch selbst Teil der Störung ist,
eine subtilere und raffiniertere Form der Selbsterhöhung, der Gier nach mehr,
nach einer Stärkung der eigenen eingebildeten Identität oder des Selbstbildes.

Wir werden nicht dadurch gut, dass wir versuchen, gut zu sein,
sondern indem wir die Güte wiederfinden, die bereits in uns angelegt ist,
und zulassen, dass sie hervorscheint.
Sie kann aber nur dann hervorscheinen, wenn eine fundamentale Bewusstseinsveränderung eintritt.

Eine neue Erde - Eckhart Tolle


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Montag, 19. September 2016

Chi - Qi - Fülle - Lebensenergie








FÜLLE:
Lebensenergie - Lebensfreude - Chi - Qi - Leben

Stauung oder Blockade des Chi erzeugt Krankheit.
Wodurch wird eine Stauung oder Blockade des Chi erzeugt?

Eine Stauung wird erzeugt durch Traumata, Glaubenssätze, Unbewusstheit.
Eine Stauung oder Blockade zeigt sich durch Krankheit, Leiden, Armut.


Frei fließende Lebensenergie zeigt sich durch:
Fülle in allen Bereichen, Kraft, Gesundheit, Lebensfreude.



Ich helfe Ihnen gerne den Fluss der Lebensenergie zu optimieren.
Info:



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Mittwoch, 7. September 2016

Leiden in Frieden umwandeln - Eckhart Tolle





Leiden in Frieden umwandeln

In bestimmten Extremsituationen mag es dir noch immer nicht
gelingen, das Jetzt zu akzeptieren. Aber du bekommst stets
eine zweite Chance zur Hingabe. (Akzeptanz)

Deine  1. Chance ist die, dich jeden Augenblick an
die Wirklichkeit dieses Augenblicks hinzugeben.
In dem Wissen,
dass das, was ist,
nicht ungeschehen gemacht werden kann,
weil es bereits ist, sagst du ja zu dem, was ist,
und akzeptierst auch das, was nicht ist.

Dann tust du, was du tun musst 
und was die jeweilige Situation erfordert.

Wenn du in diesem Zustand des Annehmens verweilst,
schaffst du keine Negativität, kein Leiden und keinen
Verdruss mehr. Du lebst dann ohne Kampf und ohne
Widerstand, in Anmut und Leichtigkeit.

Wenn du hierzu nicht in der Lage bist und die erste Chance
verpasst hast - weil du entweder nicht genügend bewusste
Gegenwärtigkeit aufbringst, um zu verhindern, dass
gewohnheitsbedingte unbewusste Muster in dir aufsteigen,
oder weil deine Situation so extrem ist, dass sie dir unerträglich
erscheint -, dann erzeugst du Schmerz und Leiden in irgendeiner Form.

Es sieht vielleicht so aus, als würde dir die Situation das Leid bescheren,
aber das stimmt letztlich
nicht - dein eigener Widerstand ist dafür verantwortlich.

Hier ist deine 2. Chance zur Hingabe:
Wenn du das Äußere nicht akzeptieren kannst, dann akzeptiere
das Innere.

Wenn die äußeren Umstände unannehmbar für dich sind,
dann nimm die
inneren Umstände an.
Das heißt: Leiste dem Schmerz keinen Widerstand.
Lass ihn zu. (Schmerz)
Liefere dich dem
Gram, der Verzweiflung,
der Angst, der Einsamkeit oder der jeweiligen Form des Leidens ganz aus.
Beobachte sie, ohne sie gedanklich einzuordnen.
 Umarme sie. 
( Umarmen geschieht durch beobachten und fühlen)

Und dann sieh, wie das Wunder der Hingabe großes Leid in tiefen Frieden verwandelt.
Das ist deine Kreuzigung.
Lass daraus deine Auferstehung und Himmelfahrt werden.

Ist dein Leid abgrundtief, dürfte alles Reden von Hingabe sinnlos und nutzlos erscheinen.
Wenn du große Schmerzen leidest, wirst du wahrscheinlich den unwiderstehlichen Drang verspüren,
ihnen zu entrinnen, statt dich ihnen auszuliefern.
Du willst das, was du fühlst, nicht fühlen. Was könnte normaler sein!
Aber es gibt kein Entrinnen, es führt kein Weg daran vorbei.
Allerdings gibt es verschiedene Pseudomöglichkeiten zur
Flucht - Arbeit, Alkohol, Drogen, Wut, Projektionen, Unterdrückungsmechanismen usw. -,
aber sie befreien dich nicht vom Schmerz. 

Die Intensität des Leidens lässt nicht nach, wenn du es ins Unbewusste verdrängst.
Sobald du emotionalen Schmerz verleugnest,  wird alles, was du denkst und tust,
einschließlich deiner Beziehungen, davon
kontaminiert.

Du wirst sozusagen zu einem Sender, der die negative Energie aus strahlt,
die andere dann unterschwellig auffangen.
Wenn sie unbewusst sind, werden sie sich vielleicht sogar
veranlasst fühlen, dich in irgendeiner Weise anzugreifen und
zu verletzen, oder du projizierst deinen Schmerz unbewusst auf
die anderen, greifst sie an und verletzt sie.

Du ziehst immer das an und manifestierst das,
was deinem inneren Zustand entspricht.

Wenn es keinen Ausweg gibt, dann gibt es zumindest einen Weg hindurch.

Wende dich also nicht von deinem Schmerz ab.
Sieh ihm ins Auge.
Fühle ihn durch und durch.
Fühle ihn - aber denk nicht über ihn nach!

Drücke ihn aus, falls nötig,
ohne jedoch in Gedanken eine Geschichte daraus zu machen.
Richte deine gesammelte Aufmerksamkeit auf das Gefühl und nicht auf die Person,
das Ereignis oder die Situation, die
scheinbar die Ursache waren.

Lass nicht zu, dass dein Denken den Schmerz dazu benutzt, um dir daraus eine Opferidentität zu erschaffen. 
Wenn du dich selbst bemitleidest und anderen deine Leidensgeschichte erzählst, bleibst du dem Leiden verhaftet.

Da es unmöglich ist, dem Gefühl zu entfliehen, besteht
die einzige Möglichkeit zur Veränderung darin, tief hineinzugehen;
sonst wird sich gar nichts ändern.
Achte also mit gesammelter Aufmerksamkeit auf das,
was du fühlst, und lass davon ab, es in Gedanken zu etikettieren.
Sei höchst wachsam, während du in das Gefühl hineingehst.
Zuerst wirst du es vielleicht als dunkel und Angst erregend
wahrnehmen und den Drang verspüren,
dich davon abzuwenden, aber gib ihm nicht nach, sondern beobachte es nur.
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit
bei dem Schmerz und fühle den Kummer, die Angst,
das Entsetzen, die Einsamkeit oder was es sonst ist.

Bleibe wachsam, bleibe gegenwärtig - gegenwärtig mit deinem ganzen Sein,
mit jeder Zelle deines Körpers.
So trägst du ein Licht in die Dunkelheit: die Flamme deiner Bewusstheit.

In diesem Stadium brauchst du dich nicht mehr um Hingabe zu bemühen.
Sie geschieht bereits. Wieso?
Konzentrierte Achtsamkeit ist rückhaltloses Annehmen, ist Hingabe.
Indem du mit gesammelter Aufmerksamkeit bei der Sache bist,
bedienst du dich der Kraft des Jetzt, die nichts anderes ist als die Kraft deiner Präsenz.

In diesem Fall kann sich kein Restwiderstand irgendwo erhalten.
Gegenwärtigkeit hebt die Zeit auf. 
Ohne Zeit kann weder Negativität noch Leid fortbestehen.

Eckhart Tolle

Leben im JETZT 


Brauchen Sie Hilfe?
Ich helfe gerne.
Info:

Dienstag, 23. August 2016

Recht haben wollen bei einem Streit - Eckhart Tolle

Selbst etwas so Triviales und »Normales« wie das zwanghafte Bedürfnis, bei einem Streit Recht zu behalten
und dem Kontrahenten klar zu machen, dass er Unrecht hat - die Verteidigung der Geisteshaltung, mit der du dich identifizierst - ist durch die Angst vor dem Tod begründet.

Wenn du dich mit einer geistigen Einstellung identifizierst und merkst, dass du im Unrecht bist,
erhält dein Selbstgefühl, das sich auf dein Denken gründet, einen vernichtenden Schlag.
Als Ego kannst du es dir also nicht leisten, Unrecht zu haben.
Unrecht zu haben heißt sterben.
Daran haben sich Kriege entzündet, sind zahllose Beziehungen zerbrochen.

Sobald du aufhörst, dich mit deinem Denken zu identifizieren,
spielt es für dein Selbstgefühl überhaupt keine Rolle mehr,
ob du im Recht oder im Unrecht bist,
und das starke, zwanghafte, tief unbewusste Bedürfnis, Recht zu behalten,
das eine Form von Gewalt darstellt, ist wie weggeblasen.

Dann kannst du klar und deutlich sagen, was du empfindest oder denkst,
ohne dabei aggressiv zu werden oder eine Abwehrhaltung einzunehmen.
In diesem Fall entspringt dein Selbstgefühl nicht deinem Denken,
sondern einer tieferen Wahrheit in deinem Innern.

Achte auf jede Form von Abwehrhaltung in deinem Innern.
Was verteidigst du eigentlich?
Eine trügerische Identität, eine gedankliche Vorstellung, ein fiktives Gebilde.

Indem du dir dieses Muster bewusst machst und es beobachtest,
hörst du auf, dich mit ihm zu identifizieren.
Im Licht der Bewusstheit löst sich das unbewusste Muster schnell auf.
Damit sind alle Streitigkeiten und Machtspiele, die sich so zersetzend auf Beziehungen auswirken, zu Ende. Macht über andere ist als Stärke getarnte Schwäche. 

Wahre Macht kommt von innen, und sie ist dir jetzt zugänglich.


ECKHART TOLLE  - Leben im Jetzt


Donnerstag, 7. Juli 2016

"Wechsel-Jahre" Fluch oder Segen ?

Sind die „Wechsel-Jahre“ der Frau eine totale Fehlplanung des Schöpfers?

Alles was die Natur eingerichtet hat ist perfekt. Erst der Widerstand gegen die Natur erzeugt Probleme.
Viele heute "zivilisierte Frauen" haben den Widerstand gegen die Weiblichkeit von ihren Müttern und Großmüttern usw. geerbt.

Es gibt 3 große Zyklen in der Weiblichkeit.
1. Die Zeit vor der Geschlechtsreife
2. Die Zeit während der Empfangsbereitschaft für den Samen
3. Die Zeit nach der Empfangsbereitschaft für den Samen.

Die Jahre des Wechsels sind keine Krankheit sondern Teil des Lebens.
Er läuft leicht ab wie „Atmen“ wenn ich JA zum Leben sage.

Es gibt kein "natürliches "  Programm mit Panik-Attacken und sonstigen Problemen.
Die Probleme entstehen durch den Widerstand gegen das Leben.

Was ist zu tun?
Die Fehl-Programmierungen von der Festplatte entfernen.
JA sagen zum Leben.

Gerda Schwaer
www.systemische-hypno-therapie.de 

Dienstag, 28. Juni 2016

Ich sehe mich als Wegweiser zur Fülle des Lebens.

Was meine Arbeit auszeichnet
ist meine ganzheitliche Sicht.
Jeder Mensch ist einzigartig und vollkommen und Teil des Ganzen.
Ich sehe mich als Wegweiser zur Fülle des Lebens.

Niemand ist mangelhaft oder verkehrt.
Niemand muss repariert werden.
Lediglich die Konditionierung durch Dogmen, Gesellschaft,
Familie und eigene Glaubenssätze bremsen und blockieren das eigene Potenzial.


Ich sehe mich als Wegweiser zur Fülle des Lebens.
Mit meinen Werkzeugen als Heilpraktikerin und Systemische Therapeutin
habe ich effiziente Möglichkeiten den Menschen das eigene vorhandene Potenzial bewusst zu machen um die Fülle des Lebens wahrzunehmen.



Dazu führe ich Menschen zu den Ursachen ihrer unbewussten Konditionierung
und Selbst-Sabotage um die Verstrickungen zu lösen
und den Bewusstwerdungsprozess zu ermöglichen.

Gerda Schwaer

Montag, 23. Mai 2016

Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. - Albert Einstein

"DER MENSCH IST EIN TEIL DES GANZEN, DAS WIR UNIVERSUM NENNEN, 
EIN IN RAUM UND ZEIT BEGRENZTER TEIL." - 


Die Egoidee ist eine göttliche Idee. Sie ist Gott entsprungen und kehrt zu IHM zurück.
In der Zwischenzeit zieht das Ego seine Bahnen in einem sicheren Abstand, um das göttliche Zentrum des Seins. Wenn das Ego dem Zentrum zu Nahe kommt, ist es um die Idee geschehen.

Die Welt erscheint dir, um dir zu zeigen, was du glaubst. Nicht wir sind es, die reflektieren, wir selbst sind Reflexionen – Aspekte des Großen Ganzen.

Wir haben kein eigenes Bewusstsein – wir sind Bewusstsein, das sich selbst erscheint. Solange wir nicht erkennen, dass wir Reflexionen sind, glauben wir an unsere Eigenständigkeit und versuchen, „selbstständig“ zu reflektieren. Dann gibt es scheinbar zwei: Dich und die Bilder, die du dir von dir und der Welt machst. Dich und deine Gefühle, dich und deine Gedanken, dich und die Anderen.

Wer so auf die Welt schaut, sieht immer das Andere und niemals sich selbst. Wer so auf die Welt schaut, kann sich in der Ganzheit nicht wiedererkennen.

Die Welt, die du für wirklich hältst, entspringt einem eingebildeten Zentrum, das wir als uns selbst wahrnehmen. Tatsächlich sind wir personalisierte Aspekte der Wirklichkeit. Aspekte, die der Ganzheit entspringen, dabei aber niemals von ihr getrennt sind.

Warum glaubst du, ein eigenständiges Wesen zu sein?

Willst du weiterhin das Leben eines verirrten, zur Person gewordenen Aspektes Gottes leben?

Die Wirklichkeit ist ein Ganzes. Sie lässt sich nicht teilen. Sonst wird das, was in Wirklichkeit unwirklich ist, zur gedanklichen Wirklichkeit.

Dann haben Gedanken Gewalt über uns und kreieren „die Wahrheiten“ für uns. Dann glaube ich an „meine“ Wahrheit und werde versuchen, sie gegen die Wirklichkeit des Lebens durchzusetzen.
Diese Idee ist es, die Angst in mir erzeugt. Diese Idee ist es, die mich von der Wirklichkeit trennt.

„Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil.
Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als abgetrennt von allem anderen – eine Art optische Täuschung des Bewusstseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unsere eigenen Vorlieben und auf die Zuneigung zu wenigen Nahestehenden beschränkt.“

Albert Einstein