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Samstag, 18. Oktober 2014

Endlich mehr Geld / Fülle ?




IHRE NOSTALGIE FÜR DIE VERGANGENHEIT
MACHT SIE DUMM UND ARM OBENDREIN…..

Die Gestalt auf dieser Karte ist so sehr damit beschäftigt, die Erinnerungen in ihrer Kiste festzuhalten, daß sie das glitzernde Champagnerglas nicht sehen kann, das sie hier und jetzt genießen könnte. Ihre Nostalgie für die Vergangenheit macht sie dumm und arm obendrein, wie wir an ihrer geflickten und zerlumpten Kleidung sehen. Vielleicht ist sie keine Bettlerin, aber sie ist für die reichen Segnungen der Gegenwart nicht offen.

Es ist Zeit, die Tatsache zu akzeptieren, daß die Vergangenheit vorbei ist. Jede Anstrengung, sie zu wiederholen, wirft dich garantiert in alte Verhaltensmuster zurück, aus denen du längst herausgewachsen wärest, wenn du nicht so hartnäckig daran festhalten würdest, was du alles erlebt hast.

Hole tief Luft, und stell die Kiste ab! Wenn es sein muß, kannst du sie mit einem hübschen Band verschnüren, um dich gebührend von ihr zu verabschieden. Das Leben geht weiter, und wenn du es nicht jetzt lebst, wirst du zum lebenden Fossil!

OSHO

Infos wie man die Vergangenheit los wird:
www.systemische-hypno-therapie.de 


Mittwoch, 6. August 2014

Das Geheimnis des Glücks : Frieden - Eckhart Tolle



Das Geheimnis des Glücks

All das sind Annahmen, unerforschte Gedanken, die mit der Wirklichkeit verwechselt werden. Es sind Geschichten, die das Ego erfindet, um dich davon zu überzeugen, dass du im Augenblick nicht im Frieden und nicht ganz du selbst sein kannst.

Im Frieden mit dir zu sein und der zu sein, der du bist, ist ein und dasselbe.

Das Ego sagt: »Vielleicht kann ich irgendwann in Zukunft Frieden finden - vorausgesetzt, dies oder das oder jenes geschieht und ich bekomme dieses oder werde jenes.«  Oder es sagt: »Ich werde nie Frieden finden, weil irgendetwas in der Vergangenheit geschehen ist, das mich 
daran hindert.«

Hör dir die Geschichten der Leute an,
sie könnten alle die Überschrift tragen: »Warum ich im Augenblick keinen Frieden finde«.
Das Ego weiß nicht, dass das Jetzt deine einzige Chance
ist, Frieden zu finden. Oder es weiß es doch, hat aber Angst, du könntest es herausfinden.
 Frieden bedeutet schließlich sein Ende.

Wie findest du jetzt Frieden?

Indem du Frieden mit dem gegenwärtigen Augenblick schließt.
Der gegenwärtige Augenblick ist das Feld, auf dem sich das Spiel des Lebens entfaltet.
Es kann sich nirgendwo sonst entfalten.

Hast du Frieden mit dem gegenwärtigen Augenblick geschlossen, dann sieh, was geschieht und was du tun kannst oder willst bzw. was das Leben durch dich tut.

In vier Worten liegt das Geheimnis der Lebenskunst,
das Geheimnis allen Erfolgs und Glücks:
eins mit dem Leben.

Eins mit dem Leben zu sein heißt eins mit dem Jetzt zu sein.
Dann wird dir klar, dass nicht du dein Leben lebst,
sondern dass das Leben dich lebt.
Das Leben ist der Tänzer, und du bist der Tanz.



Das Ego liebt seinen Groll über die Wirklichkeit.
Was ist Wirklichkeit?
Das, was ist. Buddha nannte sie Tathata - das Sosein des Lebens,
das nichts anderes ist als das Sosein dieses Augenblicks.

Das Opponieren gegen das Sosein ist eines der Hauptmerkmale des Ego.
Es erzeugt die Negativität, durch die das Ego gedeiht, das Unglücklichsein, das es liebt.
Auf diese Weise bringst du Leid über dich und andere
und weißt es nicht einmal, weißt nicht, dass du die Hölle auf Erden schaffst.
Leiden zu verursachen, ohne es zu merken - das ist das Wesen unbewussten Lebens;
dabei hat dich das Ego fest im Griff.

Wie groß die Unfähigkeit des Ego ist,
sich selbst zu erkennen und zu sehen, was es anrichtet, ist unglaublich und erschütternd.
Es tut nämlich genau das, was es bei anderen verurteilt, und bemerkt es nicht.

Wird es darauf hingewiesen, streitet es alles verärgert ab und führt clevere Argumente und 
Rechtfertigungen an, mit denen es die Fakten verzerrt. So machen es Menschen, Unternehmen und Regierungen. Wenn alles andere versagt, nimmt das Ego Zuflucht zum Schreien und schreckt am Ende auch vor physischer Gewalt nicht zurück. Es schickt die Kampftruppen vor.


Jetzt verstehen wir die tiefe Weisheit in den Worten Jesu am Kreuz:
»Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.«

Um dem Elend, das die Menschen seit Tausenden von Jahren quält, ein Ende zu bereiten, musst du bei dir selbst anfangen und in jedem Augenblick die Verantwortung für deinen inneren Zustand übernehmen. Das heißt: jetzt. Frage dich: »Gibt es in diesem Augenblick Negativität in mir?«

Sei wachsam und achte sowohl auf deine Gedanken als auch auf deine Emotionen. Hüte dich vor dem unterschwelligen Unglücklichsein in einer der zuvor bereits erwähnten Formen wie Unzufriedenheit, Nervosität, Gereiztheit usw. Achte auf Gedanken, die dieses Unglücklichsein zu erklären oder zu rechtfertigen versuchen, obwohl sie es in Wirklichkeit selbst verursachen.

In dem Augenblick,
in dem dir eine negative Regung in deinem Innern bewusst wird, hast du nicht etwa versagt.
Im Gegenteil, du warst erfolgreich!

Solange diese Bewusstheit noch nicht eingetreten ist,
besteht eine Identifikation mit dem inneren Zustand, und hinter dieser Identifikation steckt das Ego.

Zugleich mit der Bewusstheit setzt die Aufhebung der Identifikation mit Gedanken, Emotionen und Reaktionen ein. Dies darf nicht mit Verleugnung verwechselt werden. Vielmehr werden die Gedanken, Emotionen und Reaktionen erkannt, und schon setzt automatisch die Ablösung davon ein. Dann vollzieht sich ein Umschwung in deinem Selbstgefühl, in dem Gefühl, wer du bist: Vorher warst du die Gedanken, Emotionen und Reaktionen; jetzt bist du die Bewusstheit, die wache Präsenz, die diese Zustände beobachtet.


»Eines Tages werde ich frei sein vom Ego.«
Wer sagt das?
Das Ego.

Vom Ego loszukommen ist keine so große Sache, eher eine Kleinigkeit.
Du brauchst dir nur deiner Gedanken und Emotionen bewusst zu sein - während sie in dir aufsteigen. Das ist kein richtiges »Tun«, sondern eher ein waches »Sehen«.
In diesem Sinne stimmt es, dass du nichts tun kannst, um vom Ego frei zu kommen.
Wenn sich der Wechsel vollzieht, ein Wechsel vom Denken zur Bewusstheit,
wird eine Intelligenz, die viel größer ist als die Cleverness des Ego, in deinem Leben wirksam.

Durch Bewusstheit werden Emotionen und sogar Gedanken entpersönlicht.
Ihre eigentliche Unpersönlichkeit wird erkannt.
Sie sind vom Selbst befreit.
Sie sind einfach nur menschliche Emotionen und menschliche Gedanken.
Deine ganze persönliche Geschichte, die letztlich auch bloß eine Geschichte ist, ein Bündel von Gedanken und Emotionen, hat nur noch untergeordnete Bedeutung und besetzt nicht länger die vorderste Front des Bewusstseins. Sie bildet nicht länger die Grundlage deines Identitätsgefühls.
Du bist das Licht der Präsenz,
die Bewusstheit, die allen Gedanken und Empfindungen vorausgeht und tiefer ist als sie.


Eckhart Tolle – Eine neue Erde – 14.5.2014




Dienstag, 5. August 2014

Über die Grenzen.. - Eckhart Tolle

Über die Grenzen hinausgehen

Im Leben eines jeden Menschen kommt einmal die Zeit, in der er nach Wachstum und Ausdehnung auf der Ebene der Form strebt. Dies ist der Fall, wenn du etwas zu überwinden suchst, was dich einschränkt, etwa eine physische Schwäche oder eine finanzielle Notlage, wenn du neue Kenntnisse und Fertigkeiten erwirbst oder durch kreatives Tun etwas für die Welt erschaffst, das neu und eine Bereicherung sowohl für dein eigenes Leben als auch für das Leben anderer ist. Das kann ein Musikstück oder ein Kunstwerk sein, ein Buch, eine Dienstleistung, eine Funktion, die du erfüllst, oder eine Firma bzw. Organisation, die du gründest oder zu der du entscheidend beiträgst.

Wenn du gegenwärtig bist und deine Aufmerksamkeit voll und ganz im Jetzt ruht, fließt deine Präsenz in das ein, was du tust, und verwandelt es. Dann hat es eine eigene Qualität und Kraft. Gegenwärtig bist du, wenn das, was du tust, nicht vorrangig einem bestimmten Zweck (Gelderwerb, Prestigezuwachs, Gewinn) dient, sondern in sich selbst eine Erfüllung und von Freude und Lebendigkeit durchdrungen ist.

Natürlich kannst du nicht gegenwärtig sein, wenn du dich nicht mit dem gegenwärtigen Augenblick anfreundest. Das ist die von Negativität unberührte Grundlage effektiven Handelns. Form bedeutet Begrenztheit.

Wir sind aber nicht nur hier, um Grenzen zu erfahren, sondern auch, um unser Bewusstsein zu erweitern, indem wir über die Grenzen hinausgehen. Manche Grenzen können in der Außenwelt überwunden werden. Einige Grenzen erlegt uns mitunter das Leben auf, und dann müssen wir lernen, uns damit abzufinden.

Sie können nur innerlich überwunden werden. Jeder wird früher oder später daran stoßen. Entweder reduzieren diese Grenzen dich auf Egoreaktionen und machen dich sehr unglücklich, oder du erhebst dich innerlich über sie durch kompromisslose Unterwerfung unter das, was ist. Das ist es, was sie uns lehren sollen.

Das bewusste Sichausliefern eröffnet dir die vertikale Dimension im Leben, die Dimension der Tiefe. Dann tritt aus dieser Dimension etwas in die Welt ein, etwas von unschätzbarem Wert, das andernfalls unmanifestiert geblieben wäre.
Manche Menschen, die sich in ihre engen Grenzen gefügt haben, sind Heiler oder spirituelle Lehrer geworden. Andere sind selbstlos dafür tätig, menschliches Leid zu lindern, oder machen der Welt mit ihrer Kreativität ein Geschenk.


Eckhart Tolle – Eine neue Erde – 4.8.14

Sonntag, 23. Februar 2014

Abhängigkeit und Sucht - Suche nach Ganzheit - E. Tolle

Abhängigkeit und die Suche nach Ganzheit

Eine romantische Liebesbeziehung ist deshalb eine so intensive und allgemein begehrte Erfahrung, weil sie Befreiung von einem tiefen Zustand der Angst, der Bedürftigkeit, des Mangels und er Unvollkommenheit verspricht. Dieser Zustand ist Teil des menschlichen Daseins in seiner unerlösten und unerleuchteten Form, und er hat eine körperliche und eine psychologische Dimension.

Auf der körperlichen Ebene sind wir eindeutig nicht vollkommen und werden es auch nie sein: Jeder Mensch ist entweder ein Mann oder eine Frau, das heißt eine Hälfte vom Ganzen. Auf dieser Ebene manifestiert sich die Sehnsucht nach Ganzheit – nach der Rückkehr zur Einheit – als männlich-weibliche Anziehung, als das Bedürfnis des Mannes nach einer Frau, der Frau nach einem Mann. Das ist ein fast unwiderstehlicher Drang zur Vereinigung mit der entgegengesetzten Energiepolarität. Der Ursprung dieses Dranges ist an der Wurzel spirituell: Er entspringt der Sehnsucht nach dem Ende der Dualität und der Rückkehr zu einem Zustand der Einheit.

Auf körperlicher Ebene stellt die sexuelle Vereinigung die größtmögliche Annäherung an diesen Zustand dar. Von allen Erfahrungen, die im körperlichen Bereich möglich sind, bietet sie die tiefste Befriedigung. Aber die sexuelle Vereinigung erlaubt nur einen flüchtigen Blick auf die Ganzheit, einen kurzen Moment der Glückseligkeit. Solange wir unbewusst die Erlösung in ihr vermuten, suchen wir das Ende der Dualität auf der Ebene der Form, wo es nicht gefunden werden kann. Uns wird ein verführerischer Einblick in den Himmel gegönnt, aber wir dürfen dort nicht bleiben und finden uns am Ende in einem getrennten Körper wieder.

Auf der psychologischen Ebene ist das Gefühl von Mangel und Unvollkommenheit sogar noch größer als auf der körperlichen. Solange wir uns mit dem Verstand identifizieren, beziehen wir unser Selbstgefühl von außen. Das heißt, wir erhalten unser Gefühl dafür, wer wir sind, von Dingen, die letztendlich nichts mit uns zu tun haben: von unserer Rolle in der Gesellschaft, unserem Besitz, unserem Aussehen, unserem Erfolg, unserem Scheitern, unseren Glaubensmustern und so weiter.

Das falsche, vom Verstand geschaffene Selbst, das Ego, fühlt sich verletzlich und unsicher, und um sich seiner Existenz zu bestätigen, sucht es unablässig nach neuen Dingen, mit denen es sich identifizieren kann. Aber nichts ist je genug, um ihm dauernde Erfüllung zu verschaffen. Seine Angst besteht weiter, sein Gefühl von Mangel und Bedürftigkeit bleibt.

Und dann erscheint diese besondere Beziehung. Sie scheint die Antwort auf alle Probleme des Egos zu sein, sie scheint all seine Bedürfnisse zu erfüllen. Zumindest am Anfang sieht das so aus. All die Dinge, aus denen du bislang dienen Selbstwert bezogen hast, rücken im Vergleich in den Hintergrund. Du hast jetzt einen einzigen Bezugspunkt, der sie alle ersetzt, der deinem Leben Sinn verleiht und von dem du deine Identität ableitest: die Person, in die du „verliebt“ bist.

Nun bist du nicht länger ein unverbundenes Fragment in einem lieblosen Universum, oder zumindest scheint es so. Deine Welt hat jetzt einen Mittelpunkt: die geliebte Person. Die Tatsache, dass dieses Zentrum außerhalb deiner selbst liegt und du daher immer noch dein Selbstgefühl von außen beziehst, erscheint zunächst bedeutungslos. Wichtig ist vielmehr, dass die unterschwelligen Gefühle von Unvollkommenheit, Angst, Mangel und Unerfülltheit, die für den Egozustand so charakteristisch sind, auf einmal nicht mehr da sind, oder etwa doch? Haben sie sich aufgelöst oder existieren sie unter der glücklichen Oberflächen-Realität weiter?

Wenn du in deinen Beziehungen sowohl „Liebe“ als auch ihr Gegenteil – Angriffe, emotionale Gewalt und so weiter – erlebst, dann kannst du davon ausgehen, dass du dein Anhaften am Ego und dein abhängiges Festklammern mit Liebe verwechselst. Du kannst deinen Partner oder deine Partnerin nicht in einem Augenblick lieben und im nächsten angreifen. Wahre Liebe kennt kein Gegenteil. Wenn deine „Liebe“ mit einem Gegenteil einhergeht, dann ist sie keine Liebe, sondern ein starkes Egobedürfnis nach einem tieferen und vollkommeneren Selbstgefühl, ein Bedürfnis, das der andere zeitweilig erfüllt.

Das ist der Ersatz des Egos für die Erlösung, und für kurze Zeit fühlt es sich auch fast wie die Erlösung an. Aber dann kommt der Punkt, an dem das Verhalten deines Partners deine Bedürfnisse – oder vielmehr die Bedürfnisse deines Egos – nicht mehr befriedigt. Die Gefühle von Angst, Schmerz und Mangel, die untrennbar zum Egobewusstsein gehörten, tauchen wieder auf – sie waren durch die „Liebesbeziehung“ nur verdeckt. Wie bei jeder Sucht bist du high, solange die Droge verfügbar ist, doch der Moment, in dem sie nicht mehr wirkt, kommt immer.

Und wenn all die schmerzhaften Gefühle wiederkommen, fühlst du sie sogar noch stärker als vorher, ja, du betrachtest deinen Partner obendrein als Ursache dieser Gefühle. Das heißt, du projizierst sie nach außen und greifst dann den anderen mit der heftigen Gewalt an, die zu deinem Schmerz gehört. Ein solcher Angriff kann den Schmerz des anderen wecken. Und er oder sie wird einen Gegenangriff starten. An dieser Stelle hofft das Ego unbewusst immer noch, dass seine Angriffe und Manipulationsversuche Strafe genug sind, um den Partner zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Dann könnte es ihn wieder als Betäubungsmittel für deinen Schmerz benutzen.

Jede Abhängigkeit entsteht aus der unbewussten Weigerung, den eigenen Schmerz anzuschauen und zu durchleben. Jede Sucht beginnt mit Schmerzen und endet mit Schmerzen. Egal wovon du abhängig bist – Alkohol, Essen, legale oder illegale Drogen oder eine Person -, du benutzt etwas oder jemanden, um den eigenen Schmerz abzudecken. Deshalb gibt es in intimen Beziehungen so viel Unglück und so viel Schmerz, nachdem die erste Euphorie verklungen ist. Beziehungen sind nicht die Ursache für Schmerz und Unglück. Sie bringen den Schmerz und das Unglück, die schon in dir sind, zum Vorschein. Jede Sucht tut das. Jede Sucht erreicht einen Punkt, an dem sie nicht mehr funktioniert, und dann fühlst du den Schmerz stärker als je zuvor.

Dies ist einer der Gründe, warum die meisten Menschen ständig versuchen, dem gegenwärtigen Moment zu entfliehen und in der Zukunft irgendeine Erlösung zu finden. Das erste, was ihnen begegnen könnte, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf das Jetzt richten würden, wäre ihr eigener Schmerz, und davor haben sie Angst. Wenn sie nur wüssten, wie leicht es ist, sich im Jetzt die Kraft der Gegenwärtigkeit zu erschließen, jene eine Wahrheit, die alle Täuschungen, alles Vergangene und den dazugehörigen Schmerz auflöst, Wenn sie nur wüssten, wie nahe sie ihrer eigenen Wirklichkeit sind, wie nahe sie Gott sind.
Es ist aber auch keine Lösung, Beziehungen zu vermeiden, um keinen Schmerz zu erfahren. Der Schmerz ist in jedem Fall da. Drei gescheiterte Beziehungen in der gleichen Anzahl von Jahren zwingen dich mit Sicherheit eher ins Erwachen als drei Jahre auf einer einsamen Insel oder im stillen Kämmerlein. Wenn du allerdings intensive Gegenwärtigkeit in dein Alleinsein einbringen kannst, wird das die gleiche Wirkung haben.

Quelle: Eckhart Tolle, Lebendige Beziehungen Jetzt!

Donnerstag, 14. März 2013

Wo sind deine Flügel - wo ist dein Potenzial ?






Wo sind deine Flügel?
Wo ist dein Potenzial?

Mit jahrtausendelanger Unterdrückung
sind Milliarden von Menschen verformt worden zu „Arbeitern“.

Jahrtausendelanger körperfeindlicher Prägungen und Ideologien
haben die Flügel verkrüppelt.

Der Mensch ist heute nur scheinbar lebendig - er funktioniert so passend für die Machthaber dieser Welt.

Teilen erlaubt - Teilen erwünscht
14.3.2013

Freitag, 9. Januar 2009