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Donnerstag, 13. Oktober 2016

DIAGNOSE - Menschheit - Eckhart Tolle

DIAGNOSE

Wenn die Geschichte der Menschheit der klinische Zustandsbericht eines einzelnen Menschen wäre,
müsste die DIAGNOSE  lauten:
chronische paranoide Wahnvorstellungen,
ein pathologischer Hang zu Mord und
anderen extremen Gewalt- und Gräueltaten gegenüber angeblichen »Feinden« - ,
Projektion des eigenen Unbewussten nach außen.
Verbrecherischer Wahnsinn im Wechsel mit ein paar kurzen lichtenMomenten.

Angst, Gier und Machthunger sind nicht nur die Kräfte, die zu Krieg und Gewalt zwischen Stämmen,
Nationen, Religionen und Ideologien motivieren, sondern auch die Ursache unaufhörlicher Konflikte in
den persönlichen Beziehungen. Sie führen zu einer Verzerrung des Bildes, das man von sich selbst und
anderen hat. Dadurch interpretiert man jede Situation falsch und verhält sich entsprechend falsch, um
sich von seiner Angst zu befreien und das Verlangen nach mehr zu stillen, ein Fass ohne Boden.
Wichtig ist jedoch, sich klar zu machen, dass Angst, Gier und Machthunger nicht etwa die Störung
sind, von der wir gerade sprechen, sondern selbst durch die Störung entstehen: durch die tief sitzende,
im Geist eines jeden Menschen begründete kollektive Täuschung.

Etliche spirituelle Lehren raten uns,
von Angst und Begierde abzulassen.
Aber entsprechende spirituelle Übungen sind im Allgemeinen erfolglos.
Sie reichen nicht an die Wurzel der Störung heran.
Angst, Gier und Machthunger sind keine Grundursachen.
Ein guter oder besserer Mensch werden zu wollen klingt wie etwas,
das von hoher Gesinnung zeugt und empfehlenswert ist,
dabei ist es ein Unterfangen, das zum Scheitern verurteilt ist,

es sei denn, es vollzieht sich ein Bewusstseinswandel.
Das liegt daran, dass dieser Wunsch selbst Teil der Störung ist,
eine subtilere und raffiniertere Form der Selbsterhöhung, der Gier nach mehr,
nach einer Stärkung der eigenen eingebildeten Identität oder des Selbstbildes.

Wir werden nicht dadurch gut, dass wir versuchen, gut zu sein,
sondern indem wir die Güte wiederfinden, die bereits in uns angelegt ist,
und zulassen, dass sie hervorscheint.
Sie kann aber nur dann hervorscheinen, wenn eine fundamentale Bewusstseinsveränderung eintritt.

Eine neue Erde - Eckhart Tolle


*

Mittwoch, 7. September 2016

Leiden in Frieden umwandeln - Eckhart Tolle





Leiden in Frieden umwandeln

In bestimmten Extremsituationen mag es dir noch immer nicht
gelingen, das Jetzt zu akzeptieren. Aber du bekommst stets
eine zweite Chance zur Hingabe. (Akzeptanz)

Deine  1. Chance ist die, dich jeden Augenblick an
die Wirklichkeit dieses Augenblicks hinzugeben.
In dem Wissen,
dass das, was ist,
nicht ungeschehen gemacht werden kann,
weil es bereits ist, sagst du ja zu dem, was ist,
und akzeptierst auch das, was nicht ist.

Dann tust du, was du tun musst 
und was die jeweilige Situation erfordert.

Wenn du in diesem Zustand des Annehmens verweilst,
schaffst du keine Negativität, kein Leiden und keinen
Verdruss mehr. Du lebst dann ohne Kampf und ohne
Widerstand, in Anmut und Leichtigkeit.

Wenn du hierzu nicht in der Lage bist und die erste Chance
verpasst hast - weil du entweder nicht genügend bewusste
Gegenwärtigkeit aufbringst, um zu verhindern, dass
gewohnheitsbedingte unbewusste Muster in dir aufsteigen,
oder weil deine Situation so extrem ist, dass sie dir unerträglich
erscheint -, dann erzeugst du Schmerz und Leiden in irgendeiner Form.

Es sieht vielleicht so aus, als würde dir die Situation das Leid bescheren,
aber das stimmt letztlich
nicht - dein eigener Widerstand ist dafür verantwortlich.

Hier ist deine 2. Chance zur Hingabe:
Wenn du das Äußere nicht akzeptieren kannst, dann akzeptiere
das Innere.

Wenn die äußeren Umstände unannehmbar für dich sind,
dann nimm die
inneren Umstände an.
Das heißt: Leiste dem Schmerz keinen Widerstand.
Lass ihn zu. (Schmerz)
Liefere dich dem
Gram, der Verzweiflung,
der Angst, der Einsamkeit oder der jeweiligen Form des Leidens ganz aus.
Beobachte sie, ohne sie gedanklich einzuordnen.
 Umarme sie. 
( Umarmen geschieht durch beobachten und fühlen)

Und dann sieh, wie das Wunder der Hingabe großes Leid in tiefen Frieden verwandelt.
Das ist deine Kreuzigung.
Lass daraus deine Auferstehung und Himmelfahrt werden.

Ist dein Leid abgrundtief, dürfte alles Reden von Hingabe sinnlos und nutzlos erscheinen.
Wenn du große Schmerzen leidest, wirst du wahrscheinlich den unwiderstehlichen Drang verspüren,
ihnen zu entrinnen, statt dich ihnen auszuliefern.
Du willst das, was du fühlst, nicht fühlen. Was könnte normaler sein!
Aber es gibt kein Entrinnen, es führt kein Weg daran vorbei.
Allerdings gibt es verschiedene Pseudomöglichkeiten zur
Flucht - Arbeit, Alkohol, Drogen, Wut, Projektionen, Unterdrückungsmechanismen usw. -,
aber sie befreien dich nicht vom Schmerz. 

Die Intensität des Leidens lässt nicht nach, wenn du es ins Unbewusste verdrängst.
Sobald du emotionalen Schmerz verleugnest,  wird alles, was du denkst und tust,
einschließlich deiner Beziehungen, davon
kontaminiert.

Du wirst sozusagen zu einem Sender, der die negative Energie aus strahlt,
die andere dann unterschwellig auffangen.
Wenn sie unbewusst sind, werden sie sich vielleicht sogar
veranlasst fühlen, dich in irgendeiner Weise anzugreifen und
zu verletzen, oder du projizierst deinen Schmerz unbewusst auf
die anderen, greifst sie an und verletzt sie.

Du ziehst immer das an und manifestierst das,
was deinem inneren Zustand entspricht.

Wenn es keinen Ausweg gibt, dann gibt es zumindest einen Weg hindurch.

Wende dich also nicht von deinem Schmerz ab.
Sieh ihm ins Auge.
Fühle ihn durch und durch.
Fühle ihn - aber denk nicht über ihn nach!

Drücke ihn aus, falls nötig,
ohne jedoch in Gedanken eine Geschichte daraus zu machen.
Richte deine gesammelte Aufmerksamkeit auf das Gefühl und nicht auf die Person,
das Ereignis oder die Situation, die
scheinbar die Ursache waren.

Lass nicht zu, dass dein Denken den Schmerz dazu benutzt, um dir daraus eine Opferidentität zu erschaffen. 
Wenn du dich selbst bemitleidest und anderen deine Leidensgeschichte erzählst, bleibst du dem Leiden verhaftet.

Da es unmöglich ist, dem Gefühl zu entfliehen, besteht
die einzige Möglichkeit zur Veränderung darin, tief hineinzugehen;
sonst wird sich gar nichts ändern.
Achte also mit gesammelter Aufmerksamkeit auf das,
was du fühlst, und lass davon ab, es in Gedanken zu etikettieren.
Sei höchst wachsam, während du in das Gefühl hineingehst.
Zuerst wirst du es vielleicht als dunkel und Angst erregend
wahrnehmen und den Drang verspüren,
dich davon abzuwenden, aber gib ihm nicht nach, sondern beobachte es nur.
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit
bei dem Schmerz und fühle den Kummer, die Angst,
das Entsetzen, die Einsamkeit oder was es sonst ist.

Bleibe wachsam, bleibe gegenwärtig - gegenwärtig mit deinem ganzen Sein,
mit jeder Zelle deines Körpers.
So trägst du ein Licht in die Dunkelheit: die Flamme deiner Bewusstheit.

In diesem Stadium brauchst du dich nicht mehr um Hingabe zu bemühen.
Sie geschieht bereits. Wieso?
Konzentrierte Achtsamkeit ist rückhaltloses Annehmen, ist Hingabe.
Indem du mit gesammelter Aufmerksamkeit bei der Sache bist,
bedienst du dich der Kraft des Jetzt, die nichts anderes ist als die Kraft deiner Präsenz.

In diesem Fall kann sich kein Restwiderstand irgendwo erhalten.
Gegenwärtigkeit hebt die Zeit auf. 
Ohne Zeit kann weder Negativität noch Leid fortbestehen.

Eckhart Tolle

Leben im JETZT 


Brauchen Sie Hilfe?
Ich helfe gerne.
Info:

Dienstag, 23. August 2016

Recht haben wollen bei einem Streit - Eckhart Tolle

Selbst etwas so Triviales und »Normales« wie das zwanghafte Bedürfnis, bei einem Streit Recht zu behalten
und dem Kontrahenten klar zu machen, dass er Unrecht hat - die Verteidigung der Geisteshaltung, mit der du dich identifizierst - ist durch die Angst vor dem Tod begründet.

Wenn du dich mit einer geistigen Einstellung identifizierst und merkst, dass du im Unrecht bist,
erhält dein Selbstgefühl, das sich auf dein Denken gründet, einen vernichtenden Schlag.
Als Ego kannst du es dir also nicht leisten, Unrecht zu haben.
Unrecht zu haben heißt sterben.
Daran haben sich Kriege entzündet, sind zahllose Beziehungen zerbrochen.

Sobald du aufhörst, dich mit deinem Denken zu identifizieren,
spielt es für dein Selbstgefühl überhaupt keine Rolle mehr,
ob du im Recht oder im Unrecht bist,
und das starke, zwanghafte, tief unbewusste Bedürfnis, Recht zu behalten,
das eine Form von Gewalt darstellt, ist wie weggeblasen.

Dann kannst du klar und deutlich sagen, was du empfindest oder denkst,
ohne dabei aggressiv zu werden oder eine Abwehrhaltung einzunehmen.
In diesem Fall entspringt dein Selbstgefühl nicht deinem Denken,
sondern einer tieferen Wahrheit in deinem Innern.

Achte auf jede Form von Abwehrhaltung in deinem Innern.
Was verteidigst du eigentlich?
Eine trügerische Identität, eine gedankliche Vorstellung, ein fiktives Gebilde.

Indem du dir dieses Muster bewusst machst und es beobachtest,
hörst du auf, dich mit ihm zu identifizieren.
Im Licht der Bewusstheit löst sich das unbewusste Muster schnell auf.
Damit sind alle Streitigkeiten und Machtspiele, die sich so zersetzend auf Beziehungen auswirken, zu Ende. Macht über andere ist als Stärke getarnte Schwäche. 

Wahre Macht kommt von innen, und sie ist dir jetzt zugänglich.


ECKHART TOLLE  - Leben im Jetzt


Mittwoch, 10. Februar 2016

HAUPTURSACHE FÜR UNZUFRIEDENHEIT / Krieg



*


DIE HAUPTURSACHE FÜR UNZUFRIEDENHEIT

IST NIE DIE SITUATION SELBST,

ABER DIE GEDANKEN DARÜBER .

*

ACHTE AUF DIE GEDANKEN,
DIE DU DENKST.

UNTERSCEIDE SIE VON DER SITUATION
WELCHE IMMER NEUTRAL IST.


ES IST, WIE ES IST.


ECKHART TOLLE


*

Mittwoch, 16. September 2015

Alter Schmerz - Auflösung des Schmerzkörpers - Eckhart Tolle






ALTER SCHMERZ  -  AUFLÖSUNG DES SCHMERZKÖRPERS 
Solange du dir keinen Zugang zur Kraft der Gegenwart verschaffen kannst, werden emotionale Verletzungen, die dir widerfahren, einen Restschmerz hinterlassen, der in dir weiterlebt. Er vermischt sich mit altem Schmerz, der bereits da ist, und bleibt in Verstand und Körper hängen. Das schließt natürlich den Schmerz mit ein, den du als Kind erlitten hast und der durch die Unbewusstheit der Welt verursacht wurde, in die du hineingeboren wurdest. 
Diese Ansammlung von Schmerz ist ein negatives Energiefeld, das deinen Körper und deinen Verstand besetzt. Wenn du es dir als ein unsichtbares Wesen mit seiner eigenen Persönlichkeit vorstellst, dann kommst du der Wahrheit ziemlich nahe. Das ist der emotionale Schmerzkörper. Er besitzt zwei Seinsformen: ruhend oder aktiv. 
Ein Schmerzkörper kann neunzig Prozent der Zeit ruhig sein; in einem sehr unglücklichen Menschen jedoch ist er möglicherweise die gesamte Zeit aktiv. Einige Menschen leben fast ständig in ihrem Schmerzkörper, während andere ihn nur in bestimmten Situationen erfahren, wie zum Beispiel in nahen Beziehungen oder in Situationen, die mit alten Verlusten in Verbindung stehen, mit Verlassen werden, mit körperlichen oder emotionalen Verletzungen und so weiter. Alles kann ihn aktivieren, besonders dann, wenn er mit einem Schmerzmuster aus deiner Vergangenheit in Resonanz geht. Ist er einmal bereit, aus seinem Ruhezustand herauszukommen, dann kann sogar ein Gedanke ihn erwecken oder eine unschuldige Bemerkung von jemandem, der dir nahe steht. 
Einige Schmerzkörper sind sehr unangenehm, aber relativ harmlos, so etwa wie ein kleines Kind, das nicht aufhören will zu jammern. Andere sind bösartige und destruktive Monster, wahre Dämonen. Einige sind körperlich, viele sind emotional gewalttätig. Einige neigen dazu, Menschen in deiner Nähe anzugreifen, während andere dich selbst, ihren Wirt, angreifen. Dann neigst du zu sehr negativen und selbstzerstörerischen Gedanken über dein Leben. Krankheiten und Unfälle entstehen oft auf diese Weise. Einige Schmerzkörper treiben ihren Wirt in den Selbstmord. 
Du glaubst, einen Menschen zu kennen, und wirst dann plötzlich zum ersten Mal mit dieser fremden, bösen Kreatur konfrontiert das kann zunächst sehr schockierend sein. Es ist allerdings wichtiger, das in dir selbst zu beobachten als in anderen. Achte auf jedes Zeichen von Verstimmung in dir, in welcher Form auch immer - es könnte der erwachende Schmerzkörper sein. Er kann sich als Verärgerung ausdrücken, als Ungeduld, finstere Stimmung, als Wunsch zu verletzen, als Wut, Depression, als Bedürfnis nach Drama in deiner Beziehung und so weiter.
Greife ihn dir in dem Moment, in dem er aus seinem Ruhezustand erwacht.
Der Schmerzkörper will leben wie alles andere in der Existenz auch, und das kann er nur, wenn er dich dazu bringt, dich unbewusst mit ihm zu identifizieren. Er kann dann aufstehen, sich deiner bemächtigen, "du werden" und durch dich leben. Er muss seine "Nahrung" durch dich bekommen. Er lebt von jeder Erfahrung, die mit seiner eigenen Art von Energie mitschwingt, von allem, was mehr Schmerz erschafft, in welcher Form auch immer: Wut, Zerstörung, Hass, Trauer, emotionalem Drama, Gewalt und sogar von Krankheit. 
Sobald er Macht über dich hat, wird der Schmerzkörper also Situationen in deinem Leben erschaffen, die ihm seine eigene Energiefrequenz zurückgeben, damit er sich davon ernähren kann. Schmerz kann sich nur von Schmerz ernähren. Schmerz kann sich nicht von Freude ernähren. Die ist für ihn ziemlich unverdaulich. 
Wenn der Schmerzkörper Besitz von dir ergriffen hat, dann willst du immer mehr Schmerz. Du wirst zum Opfer oder zum Täter. Du willst Schmerz zufügen oder selber Schmerz erleiden oder beides. Zwischen beidem besteht kein großer Unterschied. Du bist dir dessen natürlich nicht bewusst und wirst vehement behaupten, dass du keinen Schmerz willst. Aber schau genau hin und du wirst erkennen, dass dein Denken und Handeln dazu dienen, den Schmerz am Leben zu erhalten, für dich selbst und für andere. Wärest du dir dessen wirklich bewusst, dann würde sich dieses Muster auflösen, denn es ist wahnsinnig, den Schmerz vergrößern zu wollen, und niemand entscheidet sich bewusst für den Wahnsinn. 
Der Schmerzkörper ist der dunkle Schatten, den das Ego wirft, und er hat in der Tat Angst vor dem Licht deines Bewusstseins. Er hat Angst, entdeckt zu werden. Sein Überleben hängt von deiner unbewussten Identifikation mit ihm ab und von der unbewussten Angst, den Schmerz in dir anzuschauen. Wenn du ihm aber nicht entgegentrittst, wenn du das Licht des Bewusstseins nicht in deinen Schmerz bringst, dann wirst du gezwungen sein, ihn immer und immer wieder zu erleben. 
Der Schmerzkörper mag dir vorkommen wie ein gefährliches Monster, das du kaum anzuschauen wagst, aber ich versichere dir, er ist nur ein substanzloses Phantom, das der Kraft deiner Gegenwärtigkeit nichts entgegenzusetzen hat. 
Einige spirituelle Lehren sagen, dass aller Schmerz letztendlich eine Illusion ist, und das ist wahr. Hier stellt sich die Frage: Ist es für dich wahr? Dein Glaube allein macht es noch nicht zur Wahrheit. Willst du für den Rest deines Lebens Schmerz erdulden und weiterhin behaupten, er sei nur eine Illusion? Befreit dich das vom Schmerz? Hier geht es uns darum, wie du diese Wahrheit verwirklichen, sie in deiner eigenen Erfahrung wahr machen kannst. 
Der Schmerzkörper will nicht, dass du ihn direkt anschaust und als das erkennst, was er ist. Wenn du ihn beobachtest, sein Energiefeld in dir fühlst und ihm deine Aufmerksamkeit gibst, dann ist die Identifikation sofort gebrochen. Eine höhere Dimension von Bewusstsein ist eingetreten. Ich nenne sie Gegenwärtigkeit.
Jetzt bist du der Zeuge oder der Beobachter des Schmerzkörpers. Das bedeutet, er kann dich nicht länger benutzen, indem er vorgibt du zu sein, und er kann sich nicht länger durch dich nähren. Du hast deine eigene innerste Stärke gefunden. Du hast Zugang zur Kraft der Gegenwart gefunden.
Was geschieht mit dem Schmerzkörper, wenn wir bewusst genug geworden sind, um die Identifikation mit ihm zu brechen? Unbewusstheit erschafft ihn, Bewusstheit verwandelt ihn in sich selbst, in Bewusstheit. Der heilige Paulus formulierte dieses universale Prinzip sehr schön: "Alles wird erkannt, sobald es dem Licht ausgesetzt wird, und was immer dem Licht ausgesetzt wird, wird selber zu Licht." Genauso wie du nicht gegen die Dunkelheit ankämpfen kannst, kannst du auch gegen den Schmerzkörper nicht ankämpfen. Allein der Versuch würde einen inneren Konflikt und damit weiteren Schmerz hervorrufen. Ihn zu beobachten ist genug. Ihn zu beobachten beinhaltet, ihn anzunehmen als Teil dessen, was in diesem Moment ist.
Der Schmerzkörper besteht aus eingeschlossener Lebensenergie, die sich von der Ganzheit deines Energiefeldes abgespalten hat und durch die unnatürliche Identifikation mit dem Verstand zeitweise autonom geworden ist. Sie hat sich gegen sich selber und gegen das Leben gerichtet, wie ein Tier, das seinen eigenen Schwanz zu verschlingen versucht. 
Was glaubst du, warum unsere Zivilisation so lebensfeindlich geworden ist? Aber sogar die lebenszerstörenden Kräfte sind immer noch Lebensenergie. Wenn du beginnst, die Identifikation aufzulösen und zum Beobachter zu werden, wird der Schmerzkörper noch eine Weile weitermachen und versuchen, dich mit irgendeiner List zurückzulocken. Wenn du dich nicht mehr identifizierst, gibst du ihm zwar keine Energie mehr, aber er hat noch einen gewissen Schwung, so wie ein Spinnrad, das sich noch eine Weile weiterdreht, wenn es schon nicht mehr angetrieben wird. In diesem Stadium kann er auch körperliche Beschwerden und Schmerzen in verschiedenen Körperteilen hervorrufen, aber das wird nicht anhalten. 
Bleibe gegenwärtig,
bleibe bewusst.
Sei der immer wachsame Wächter deines inneren Raumes.
Du musst gegenwärtig genug sein, den Schmerzkörper direkt zu beobachten und seine Energie zu fühlen.
Dann kann er dein Denken nicht kontrollieren.
In dem Moment, wo dein Denken mit dem Energiefeld des Schmerzkörpers in (Gleichklang ist, bist du wieder mit ihm identifiziert und nährst ihn mit deinen Gedanken. Wenn beispielsweise Wut die vorherrschende Energieschwingung deines Schmerzkörpers ist, wenn deine Gedanken wütend damit beschäftigt sind, was jemand dir angetan hat und was du ihm oder ihr antun wirst, dann bist du unbewusst geworden und der Schmerzkörper ist "du" geworden. 
Wenn Wut vorhanden ist, liegt darunter immer Schmerz. Oder wenn du von einer dunklen Stimmung ergriffen wirst, in ein negatives Gedankenmuster rutschst und denkst, wie schrecklich doch dein Leben ist, dann ist dein Denken auf den Schmerzkörper ausgerichtet, du bist unbewusst geworden, und damit empfänglich für seine Angriffe.
 "Unbewusst", so wie ich den Begriff hier benutze, bedeutet, mit Gedanken und Emotionen identifiziert zu sein. Dann ist der Beobachter gänzlich abwesend. Anhaltende bewusste Aufmerksamkeit durchtrennt die Verbindung zwischen dem Schmerzkörper und deinen Gedankenabläufen und löst den Umwandlungsprozess aus. Es ist, als würde der Schmerz zum Brennstoff für die Flamme deines Bewusstseins. Es leuchtet dann umso heller. Das ist die esoterische Bedeutung der alten Kunst der Alchemie, der Verwandlung von unedlen Metallen in Gold oder von Leiden in Bewusstheit. Die innere Spaltung wird geheilt und du wirst wieder ganz. 
Es ist nun deine Verantwortung, keinen neuen Schmerz mehr zu erschaffen.
Lass mich diesen Prozess zusammenfassen:

* Richte Aufmerksamkeit auf das Gefühl in dir.
* Erkenne, dass es der Schmerzkörper ist.
* Akzeptiere, dass er da ist.
* Denke nicht darüber nach - lass das Fühlen nicht zum Denken werden.
* Urteile und analysiere nicht.
* Mache es nicht zu einer Identität für dich.
* Bleibe gegenwärtig und sei einfach weiter der Beobachter von allem, was in dir vorgeht.
Werde dir nicht nur der emotionalen Schmerzen bewusst, sondern entwickle auch ein Bewusstsein für "den, der zuschaut", den stillen Beobachter.

Das ist die Kraft der Gegenwart, die Kraft deiner eigenen bewussten Gegenwärtigkeit.
Dann sieh, was geschieht.

Bei vielen Frauen erwacht der Schmerzkörper besonders in der Zeit vor der Menstruation. Ich werde später mehr über diese Tatsache und ihre Gründe sagen. Im Moment nur eins: Wenn du fähig bist, in dieser Zeit gegenwärtig und wachsam zu bleiben und deine Gefühle zu beobachten statt von ihnen überrollt zu werden, dann ergibt sich die Gelegenheit für eine sehr kraftvolle spirituelle Übung, und eine rasche Verwandlung alten Schmerzes wird möglich.

Eckhart Tolle

Samstag, 11. April 2015

Annehmen was IST - Eckhart Tolle -



Im­mer, wenn du das an­nimmst, was ist, 
taucht et­was auf, das tie­fer ist als das, was ist. 
Ganz gleich, ob du im schreck­lichs­ten in­ne­ren oder äuße­ren Di­lem­ma,
 in den schmerz­lichs­ten Ge­füh­len oder Si­tua­tio­nen ge­fan­gen bist: 
So­bald du ak­zep­tierst was ist, gehst du dar­über hin­aus. 



So­gar Hass wird tran­s­zen­diert, so­bald du an­nimmst, dass du ihn emp­fin­dest. 
Dann ist der Hass viel­leicht noch da, aber du bist an ei­nem tie­fe­ren Ort an­ge­kom­men, 
wo er dir nicht mehr so viel aus­macht. 


Von größ­ter Wich­tig­keit in die­sem Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess ist es, 
ge­gen­wär­tig zu blei­ben in zwi­schen­mensch­li­chen Be­zie­hun­gen, 
al­so ge­ra­de da, wo es am schwie­rigs­ten, wo die Her­aus­for­de­rung am größ­ten ist. 



So­bald ich mei­ne Iden­ti­tät jen­seits al­ler For­men er­ken­ne, 
er­ken­ne ich mich in je­dem an­de­ren Men­schen und in al­len an­de­ren We­sen. 
Die­se Er­kennt­nis der Ein­heit in der Welt der Dua­lität ist die Lie­be, und nur die Lie­be kann un­se­re Welt noch ret­ten.





Eck­hart Tol­le

*

Freitag, 3. April 2015

Freiheit - Erlösung - Erleuchtung - Eckhart Tolle





Dich selbst im Sein hinter dem Denker,
in der Stille hinter dem Gedankenlärm,
in der Liebe und Freude hinter dem Schmerz zu erkennen, 
das ist 
Freiheit, 
Erlösung, 
Erleuchtung.

Eckhart Toll

JETZT

*

Mittwoch, 26. November 2014

Abneigungen - Urteile - Interpretationen und ihre Folgen

Je mehr du dich mit deinem Denken, deinen Vorlieben und
Abneigungen, Urteilen und Interpretationen identifizierst,
je weniger du also als beobachtendes Bewusstsein gegenwärtig bist,
umso stärker lädst du dich mit emotionaler Energie auf,
ob du dir dessen bewusst bist oder nicht.

Eckhart Tolle

Freitag, 5. September 2014

Ein Morgen auf der Erde vor 114 Millionen Jahre kurz nach Sonnenaufgang:




Ein Morgen auf der Erde vor 114 Millionen Jahren kurz nach Sonnenaufgang:
Die erste Blütenpflanze, die auf dem Planeten erscheint, öffnet ihren Kelch den Strahlen der Sonne.


Vor diesem bedeutsamen Augenblick, der eine evolutionäre Verwandlung im Leben der Pflanzen einleitet, war die Erde schon viele Millionen Jahre von Grünpflanzen bedeckt. Die erste Blütenpflanze hat wahrscheinlich nicht lange überlebt, und Blumen müssen über einen langen Zeitraum eine große Seltenheit geblieben sein, da die Umwelt ihre Ausbreitung höchstwahrscheinlich noch nicht begünstigte.


Aber eines Tages muss der kritische Punkt überschritten worden sein, und dann gab es plötzlich ein Feuerwerk von Farben und Düften überall auf dem Erdball - nur dass kein wahrnehmendes Bewusstsein da war, um Zeuge dieser Entwicklung zu werden.


Eckhart Tolle

@wahrnehmen - erkennen - handeln





Freitag, 15. August 2014

Freiheit - EGO - Tolle

Achte auf jede Form von Abwehrhaltung in deinem Innern.
Was verteidigst du eigentlich? 

Eine trügerische Identität, eine gedankliche Vorstellung, ein fiktives Gebilde.
Indem du dir dieses Muster bewusst machst und es beobachtest,
hörst du auf, dich mit ihm zu identifizieren.

Im Licht der Bewusstheit löst sich das unbewusste Muster schnell auf.
Damit sind alle Streitigkeiten und Machtspiele, die sich so zersetzend auf Beziehungen auswirken, zu Ende.

Macht über andere ist als Stärke getarnte Schwäche.
Wahre Macht kommt von innen, und sie ist dir jetzt zugänglich.

Eckhart Tolle

DANKE

Mittwoch, 6. August 2014

Das Geheimnis des Glücks : Frieden - Eckhart Tolle



Das Geheimnis des Glücks

All das sind Annahmen, unerforschte Gedanken, die mit der Wirklichkeit verwechselt werden. Es sind Geschichten, die das Ego erfindet, um dich davon zu überzeugen, dass du im Augenblick nicht im Frieden und nicht ganz du selbst sein kannst.

Im Frieden mit dir zu sein und der zu sein, der du bist, ist ein und dasselbe.

Das Ego sagt: »Vielleicht kann ich irgendwann in Zukunft Frieden finden - vorausgesetzt, dies oder das oder jenes geschieht und ich bekomme dieses oder werde jenes.«  Oder es sagt: »Ich werde nie Frieden finden, weil irgendetwas in der Vergangenheit geschehen ist, das mich 
daran hindert.«

Hör dir die Geschichten der Leute an,
sie könnten alle die Überschrift tragen: »Warum ich im Augenblick keinen Frieden finde«.
Das Ego weiß nicht, dass das Jetzt deine einzige Chance
ist, Frieden zu finden. Oder es weiß es doch, hat aber Angst, du könntest es herausfinden.
 Frieden bedeutet schließlich sein Ende.

Wie findest du jetzt Frieden?

Indem du Frieden mit dem gegenwärtigen Augenblick schließt.
Der gegenwärtige Augenblick ist das Feld, auf dem sich das Spiel des Lebens entfaltet.
Es kann sich nirgendwo sonst entfalten.

Hast du Frieden mit dem gegenwärtigen Augenblick geschlossen, dann sieh, was geschieht und was du tun kannst oder willst bzw. was das Leben durch dich tut.

In vier Worten liegt das Geheimnis der Lebenskunst,
das Geheimnis allen Erfolgs und Glücks:
eins mit dem Leben.

Eins mit dem Leben zu sein heißt eins mit dem Jetzt zu sein.
Dann wird dir klar, dass nicht du dein Leben lebst,
sondern dass das Leben dich lebt.
Das Leben ist der Tänzer, und du bist der Tanz.



Das Ego liebt seinen Groll über die Wirklichkeit.
Was ist Wirklichkeit?
Das, was ist. Buddha nannte sie Tathata - das Sosein des Lebens,
das nichts anderes ist als das Sosein dieses Augenblicks.

Das Opponieren gegen das Sosein ist eines der Hauptmerkmale des Ego.
Es erzeugt die Negativität, durch die das Ego gedeiht, das Unglücklichsein, das es liebt.
Auf diese Weise bringst du Leid über dich und andere
und weißt es nicht einmal, weißt nicht, dass du die Hölle auf Erden schaffst.
Leiden zu verursachen, ohne es zu merken - das ist das Wesen unbewussten Lebens;
dabei hat dich das Ego fest im Griff.

Wie groß die Unfähigkeit des Ego ist,
sich selbst zu erkennen und zu sehen, was es anrichtet, ist unglaublich und erschütternd.
Es tut nämlich genau das, was es bei anderen verurteilt, und bemerkt es nicht.

Wird es darauf hingewiesen, streitet es alles verärgert ab und führt clevere Argumente und 
Rechtfertigungen an, mit denen es die Fakten verzerrt. So machen es Menschen, Unternehmen und Regierungen. Wenn alles andere versagt, nimmt das Ego Zuflucht zum Schreien und schreckt am Ende auch vor physischer Gewalt nicht zurück. Es schickt die Kampftruppen vor.


Jetzt verstehen wir die tiefe Weisheit in den Worten Jesu am Kreuz:
»Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.«

Um dem Elend, das die Menschen seit Tausenden von Jahren quält, ein Ende zu bereiten, musst du bei dir selbst anfangen und in jedem Augenblick die Verantwortung für deinen inneren Zustand übernehmen. Das heißt: jetzt. Frage dich: »Gibt es in diesem Augenblick Negativität in mir?«

Sei wachsam und achte sowohl auf deine Gedanken als auch auf deine Emotionen. Hüte dich vor dem unterschwelligen Unglücklichsein in einer der zuvor bereits erwähnten Formen wie Unzufriedenheit, Nervosität, Gereiztheit usw. Achte auf Gedanken, die dieses Unglücklichsein zu erklären oder zu rechtfertigen versuchen, obwohl sie es in Wirklichkeit selbst verursachen.

In dem Augenblick,
in dem dir eine negative Regung in deinem Innern bewusst wird, hast du nicht etwa versagt.
Im Gegenteil, du warst erfolgreich!

Solange diese Bewusstheit noch nicht eingetreten ist,
besteht eine Identifikation mit dem inneren Zustand, und hinter dieser Identifikation steckt das Ego.

Zugleich mit der Bewusstheit setzt die Aufhebung der Identifikation mit Gedanken, Emotionen und Reaktionen ein. Dies darf nicht mit Verleugnung verwechselt werden. Vielmehr werden die Gedanken, Emotionen und Reaktionen erkannt, und schon setzt automatisch die Ablösung davon ein. Dann vollzieht sich ein Umschwung in deinem Selbstgefühl, in dem Gefühl, wer du bist: Vorher warst du die Gedanken, Emotionen und Reaktionen; jetzt bist du die Bewusstheit, die wache Präsenz, die diese Zustände beobachtet.


»Eines Tages werde ich frei sein vom Ego.«
Wer sagt das?
Das Ego.

Vom Ego loszukommen ist keine so große Sache, eher eine Kleinigkeit.
Du brauchst dir nur deiner Gedanken und Emotionen bewusst zu sein - während sie in dir aufsteigen. Das ist kein richtiges »Tun«, sondern eher ein waches »Sehen«.
In diesem Sinne stimmt es, dass du nichts tun kannst, um vom Ego frei zu kommen.
Wenn sich der Wechsel vollzieht, ein Wechsel vom Denken zur Bewusstheit,
wird eine Intelligenz, die viel größer ist als die Cleverness des Ego, in deinem Leben wirksam.

Durch Bewusstheit werden Emotionen und sogar Gedanken entpersönlicht.
Ihre eigentliche Unpersönlichkeit wird erkannt.
Sie sind vom Selbst befreit.
Sie sind einfach nur menschliche Emotionen und menschliche Gedanken.
Deine ganze persönliche Geschichte, die letztlich auch bloß eine Geschichte ist, ein Bündel von Gedanken und Emotionen, hat nur noch untergeordnete Bedeutung und besetzt nicht länger die vorderste Front des Bewusstseins. Sie bildet nicht länger die Grundlage deines Identitätsgefühls.
Du bist das Licht der Präsenz,
die Bewusstheit, die allen Gedanken und Empfindungen vorausgeht und tiefer ist als sie.


Eckhart Tolle – Eine neue Erde – 14.5.2014




Freitag, 20. Juni 2014

Elend - Glück - Tolle

Um dem Elend, das die Menschen seit Tausenden von Jahren quält, ein Ende zu bereiten,
musst du bei dir selbst anfangen und in jedem Augenblick die Verantwortung für deinen inneren Zustand übernehmen. Das heißt: jetzt. Frage dich: »Gibt es in diesem Augenblick Negativität in mir?«

Sei wachsam und achte sowohl auf deine Gedanken als auch auf deine Emotionen.
Hüte dich vor dem unterschwelligen Unglücklichsein in einer der zuvor bereits erwähnten Formen wie Unzufriedenheit, Nervosität, Gereiztheit usw.
Achte auf Gedanken, die dieses Unglücklichsein zu erklären oder zu rechtfertigen versuchen,
obwohl sie es in Wirklichkeit selbst verursachen.

In dem Augenblick, in dem dir eine negative Regung in deinem Innern bewusst wird, hast du nicht etwa versagt. Im Gegenteil, du warst erfolgreich!
Solange diese Bewusstheit noch nicht eingetreten ist, besteht eine Identifikation mit dem inneren Zustand, und hinter dieser Identifikation steckt das Ego.

Zugleich mit der Bewusstheit setzt die Aufhebung der Identifikation mit Gedanken, Emotionen und Reaktionen ein. Dies darf nicht mit Verleugnung verwechselt werden. Vielmehr werden die Gedanken, Emotionen und Reaktionen erkannt, und schon setzt automatisch die Ablösung davon ein.

Dann vollzieht sich ein Umschwung in deinem Selbstgefühl, in dem Gefühl, wer du bist: Vorher warst du die Gedanken, Emotionen und Reaktionen; jetzt bist du die Bewusstheit, die wache Präsenz, die diese Zustände beobachtet.

Eckhart Tolle – Eine neue Erde – Das Geheimnis des Glück


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Mittwoch, 11. Juni 2014

Geheimnis der Lebenskunst - Eckhart Tolle

4 Worte


Wenn du innerlich JA sagst zu der Form,    (ich akzeptiere..)
die das JETZT gerade annimmt,
wird eben diese Form ein Tor zum Formlosen.
Dann ist die Trennung zwischen der Welt und Gott aufgehoben.


In 4 Worten liegt das Geheimnis der Lebenskunst,
das Geheimnis allen Erfolgs und Glücks: EINS
mit dem Leben.


EINS mit dem Leben zu SEIN heißt:
EINS mit dem JETZT zu SEIN.


Dann wird dir klar, dass nicht du dein Leben lebst,
sondern dass das Leben dich lebt.
Das Leben ist der Tänzer, und du bist der Tanz. 


Eckhart Tolle



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