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Mittwoch, 13. Januar 2016

Selbstsabotage durch Schmerzkörper erzeugt Armut

E.T. „heart“-Emoticon
Solang ein Teil deines Selbstgefühls von emotionalem Schmerz abhängig ist, wirst du unbewusst jeden Versuch von ihm geheilt zu werden, abwehren oder sabotieren.

Warum?
Ganz einfach, du möchtest dich selber ganz erhalten, und der Schmerz ist zu einem festen Bestandteil von dir geworden.

Das ist ein unbewusster Vorgang,
und die einzige Möglichkeit, ihn zu überwinden ist,
ihn bewusst zu machen.

Es kann eine ziemlich schockierende Einsicht sein,
wenn du plötzlich feststellst,
dass du an deinem Schmerz festgehalten hast oder noch festhältst.

JETZT - Seite 200

Freitag, 13. März 2015

Loslassen - aufhören - OSHO



55. Loslassen - OSHO

In der Existenz gibt es keinen, der überlegen ist, 
und keinen, der unterlegen ist. 
Der Grashalm und der größte Stern sind vollkommen gleich…
Aber der Mensch will anderen überlegen sein, 
er will die Natur erobern, und deshalb muß er ständig kämpfen. 
Alle Komplikationen entstehen aus diesem Kampf. 

Ein unschuldiger Mensch ist einer, der sich weigert zu kämpfen, 
der sich nicht mehr dafür interessiert, überlegen zu sein, 
der sich nicht mehr dafür interessiert, eine Leistung zu erbringen, 
zu beweisen, daß er jemand Besonderes ist; 
der wie eine Rose oder wie ein Tautropfen auf dem Lotusblatt geworden ist; 
der ein Teil dieser Unendlichkeit geworden ist; 
der verschmolzen, 
vereint, 
eins geworden ist mit dem Ozean 
und nur noch eine Welle darin ist, 
der keine Ahnung mehr vom "Ich" hat. 

Wenn das "Ich" verschwindet, ist Unschuld da.



Osho The White Lotus Chapter 6

Freitag, 25. Juli 2014

Das illusorische ICH - Eckhart Tolle

Das illusorische Ich

Das Wort »ich« verkörpert den größten Irrtum und die tiefste Wahrheit, je nachdem, wie es verwendet wird. Bei herkömmlichem Gebrauch ist es (zusammen mit den Ableitungen »mir, mich und mein«) eines der am häufigsten verwendeten Worte der Sprache und darüber hinaus eines der irreführendsten.

Im normalen Alltagssprachgebrauch verkörpert das »Ich« den Ur-Fehler, das falsche Bild, das man sich von sich selbst macht, ein trügerisches Identitätsgefühl. Das ist das Ego.

Dieses trügerische Ichgefühl
bezeichnete Albert Einstein, der nicht nur ein tiefes Verständnis für die Wirklichkeit von Raum und Zeit hatte, sondern auch für das Wesen des Menschen, als »optische Täuschung des Bewusstseins«.
Dieses illusorische Ich muss jedoch als Basis für alle weiteren Interpretationen oder vielmehr Fehlinterpretationen der Wirklichkeit, für alle Denkvorgänge sowie alle Interaktionen und Beziehungen herhalten. Die Wirklichkeit wird zum Spiegelbild der ursprünglichen Täuschung.

Und jetzt die gute Nachricht: Wenn du die Illusion als Illusion erkennst, löst sie sich auf.
Die Erkenntnis der Illusion ist zugleich ihr Ende.
Ihr Fortbestand hängt davon ab, ob du sie für Wirklichkeit hältst.

Sowie du erkennst, was du nicht bist, kommt das zum Vorschein, was du wirklich bist.
Das geschieht, während du langsam und aufmerksam dieses und das nächste Kapitel liest, in denen es um die Mechanik des falschen Selbst geht, das wir Ego nennen.

Wie ist dieses illusorische Selbst seinem Wesen nach beschaffen?
Worauf du dich beziehst, wenn du »ich« sagst, ist normalerweise nicht das, was du bist. Durch einen monströsen Akt der Reduktion wird die unendliche Tiefe dessen, was du bist, fälschlich mit einem Geräusch gleichgesetzt, das die Stimmbänder erzeugen, oder mit einem gedachten Ich und allem, womit sich dieses Ich identifiziert.

Was aber ist dann mit dem gewöhnlichen Ich und seinen Ableitungen mir, mich und mein gemeint?
Wenn ein kleines Kind begreift, dass eine Folge von Geräuschen, die seine Eltern mit ihren Stimmbändern erzeugen, sein Name ist, beginnt es ein Wort, das im Geist zum Gedanken wird, mit dem gleichzusetzen, was es ist. In diesem  Entwicklungsstadium sprechen manche Kinder von sich selbst in der dritten Person. »Johnny hat Hunger.« Wenig später lernen sie das magische Wort »ich« und setzen es mit ihrem Namen gleich, den sie schon mit dem, wer sie sind, gleichgesetzt haben. Weitere Gedanken entstehen und verschmelzen mit dem ursprünglichen »Ich«-Gedanken.

Der nächste Schritt sind Gedanken des »mir« und »mein«, mit denen Dinge gekennzeichnet werden, die irgendwie zum Ich dazugehören. Das ist die Identifikation mit Objekten: Den Dingen, eigentlich sogar nur den Gedanken, die diese Dinge repräsentieren, wird ein Ichgefühl zugeordnet, sodass man aus ihnen seine Identität bezieht.

Wenn »mein« Spielzeug kaputtgeht oder mir weggenommen wird, leide ich. Nicht, weil dieses Spielzeug einen eigenen Wert hat - ein Kind verliert schnell das Interesse daran, außerdem ist es leicht durch anderes Spielzeug, andere Gegenstände zu ersetzen -, sondern wegen des Gedankens »mein«.

Das Spielzeug ist ein Teil des sich entwickelnden Selbst- oder Ichgefühls des Kindes geworden.
Während das Kind heranwächst, zieht der ursprüngliche Ich-Gedanke weitere Gedanken an: Es identifiziert sich mit seinem Geschlecht als Mädchen oder Junge, mit Besitz, mit dem durch die Sinne erfahrenen Körper, mit einer Nationalität, einer Rasse, einer Religion oder einem Beruf. Des Weiteren identifiziert sich das Ich mit Rollen - Mutter, Vater, Ehemann, Ehefrau usw. -, mit erworbenem Wissen, Meinungen, Vorlieben und Abneigungen, aber auch mit Dingen, die »mir« in der  Vergangenheit widerfahren sind und an die ich »mich« in Gedanken erinnere, sodass ein Gefühl von »ich und meine
Geschichte« entsteht.

Dies ist nur einiges von dem, woraus die Menschen ihr Identitätsgefühl beziehen.
Dabei handelt es sich im Grunde bloß um Gedanken, die lose durch die Tatsache zusammengehalten werden, dass ihnen allen ein Ichgefühl zugeordnet wurde. Dieses mentale Konstrukt ist normalerweise gemeint, wenn wir »ich« sagen. Genauer gesagt: Die meiste Zeit sind wir es gar nicht, der spricht, wenn wir »ich« denken oder sagen, sondern es ist ein Aspekt dieses mentalen Konstrukts - des Egogeistes.

Sobald wir erwachen, benutzen wir zwar noch das Wort »ich«, aber dann kommt es aus einer ganz anderen Tiefe unseres Innern.

Die meisten Menschen identifizieren sich noch immer mit dem unaufhörlichen Strom der Gedanken, dem zwanghaften Denken, wovon das meiste sinnlose Wiederholungen sind. Außerhalb ihrer gedanklichen Prozesse und der damit einhergehenden Emotionen gibt es kein Ich. Das ist mit spiritueller Unbewusstheit gemeint. Wenn den Leuten gesagt wird, dass unablässig eine Stimme in ihrem Kopf redet, sagen sie: »Was für eine Stimme?« und leugnen sie einfach ab, obwohl genau das natürlich die Stimme ist, der Denker, der unbeobachtete Verstand. Sie kann fast als ein Wesen betrachtet werden, das von ihnen Besitz ergriffen hat.


Einige Menschen vergessen nie, wie es war, als sie sich das erste Mal nicht mit ihren Gedanken identifizierten und so einen kurzen Identitätswandel erlebten vom Inhalt ihres Denkens zur Bewusstheit, die dessen Hintergrund bildet. Bei anderen geschieht es auf so subtile Weise, dass sie es kaum bemerken, oder sie spüren nur ein Mehr an Freude oder innerem Frieden, ohne den Grund dafür zu erkennen.



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Freitag, 27. Dezember 2013

...man muss Online sein - sonst geht es nicht...

Um zu skypen muss man ONLINE sein.
Um die eigene Power zu leben muss man ONLINE sein.

Nur im Präsenz kann man die Präsente annehmen.
Im Präsenz  - JETZT ist man ONLINE – connected mit ALLEM-WAS-IST – Glückseligkeit

ONLINE:   Augen schliessen + fühlen
ONLINE:   bewusst atmen
ONLINE:   Konzentration auf Herz + Atem
ONLINE:   Fühlen des Körpers von INNEN
ONLINE:   Wahrnehmen von Stille – zwischen den Geräuschen
ONLINE:   Wahrnehmen der Natur
ONLINE:   den Atem / das Leben / die Quelle / den Schöpfer INNEN wahrnehmen
ONLINE:   Akzeptieren von JETZT

Offline:    Bedauern der Vergangenheit
Offline:     Angst um Zukunft
Offline:     das Glück im AUSSEN suchen
Offline:     das Glück abhängig machen von Dingen, von Menschen, von Orten, von Situationen

ONLINE TIME ist als Flatrate kostenfrei, permanent zur Verfügung, immer und überall ist Hotspot
ONLINE belebt – egal ob man 1 Sekunde surft oder Stunden.

www.gerda-schwaer.de


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Montag, 1. April 2013

Bist Du der Chef in Deinem Leben?




Bist Du der Chef in Deinem Leben?
Freiheit oder Prägung ?

Wir alle sind geprägt, konditioniert 
über Gesellschaft, Krieg, Dogmen und Familie.
Wir alle haben eine Familie, 
aus der wir stammen
und mit der wir energetisch-systemisch verbunden sind
über Gefühle und Muster.
Diese Familien-System-Bindungen
und Glaubenssätze
und Muster der Familie und Gesellschaft,
und jahrhundertealte Dogmen
wirken unbewusst,
steuern
wie ein Programm,
 


unsere heutigen Gefühle,
und somit
   unser tägliches Handeln,
unsere Beziehungen,
unsere Gesundheit und Erfolg.

Möchten Sie Ihr Leben
mit eigenem Programm
selber steuern?


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