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Samstag, 11. April 2015

Annehmen was IST - Eckhart Tolle -



Im­mer, wenn du das an­nimmst, was ist, 
taucht et­was auf, das tie­fer ist als das, was ist. 
Ganz gleich, ob du im schreck­lichs­ten in­ne­ren oder äuße­ren Di­lem­ma,
 in den schmerz­lichs­ten Ge­füh­len oder Si­tua­tio­nen ge­fan­gen bist: 
So­bald du ak­zep­tierst was ist, gehst du dar­über hin­aus. 



So­gar Hass wird tran­s­zen­diert, so­bald du an­nimmst, dass du ihn emp­fin­dest. 
Dann ist der Hass viel­leicht noch da, aber du bist an ei­nem tie­fe­ren Ort an­ge­kom­men, 
wo er dir nicht mehr so viel aus­macht. 


Von größ­ter Wich­tig­keit in die­sem Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess ist es, 
ge­gen­wär­tig zu blei­ben in zwi­schen­mensch­li­chen Be­zie­hun­gen, 
al­so ge­ra­de da, wo es am schwie­rigs­ten, wo die Her­aus­for­de­rung am größ­ten ist. 



So­bald ich mei­ne Iden­ti­tät jen­seits al­ler For­men er­ken­ne, 
er­ken­ne ich mich in je­dem an­de­ren Men­schen und in al­len an­de­ren We­sen. 
Die­se Er­kennt­nis der Ein­heit in der Welt der Dua­lität ist die Lie­be, und nur die Lie­be kann un­se­re Welt noch ret­ten.





Eck­hart Tol­le

*

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Die Suche des EGO nach Ganzheit - JETZT - Eckhart Tolle

DIE SUCHE DES EGO NACH GANZHEIT

Zu emotionalem Schmerz gehört noch ein weiterer Aspekt, der einen wichtigen Teil des Ego-Verstandes ausmacht - das ist ein tief sitzendes Gefühl des Mangels, der Unvollkommenheit, ein Gefühl, dass dir etwas fehlt. Manchen ist das bewusst, anderen nicht.


Bewusst zeigt es sich als ständiges unzulängliches Selbstwertgefühl, unbewusst wird es nur indirekt als tiefes Verlangen gefühlt, als Habenwollen, als Bedürftigkeit. In beiden Fällen versuchen Menschen oft, dieses innere Loch zu füllen, indem sie zwanghaft nach Ego-Befriedigung streben und sich mit den verschiedensten Dingen identifizieren. Sie streben dann nach Besitz, Geld, Erfolg, Macht, Anerkennung oder nach einer besonderen Beziehung. Eigentlich wollen sie damit erreichen, sich besser, sich vollkommener zu fühlen.

Aber sogar wenn ihnen all diese Dinge gelingen, müssen sie bald erkennen, dass das Loch immer noch da ist, dass es bodenlos ist. Dann sind sie wirklich in Schwierigkeiten, weil sie sich selbst nichts mehr vormachen können. Nun, sie werden weiterhin versuchen, sich etwas vorzumachen, aber es wird schwieriger. Solange der Ego-Verstand dein Leben regiert, findest du keine wirkliche Ruhe; du kannst nicht friedlich oder erfüllt sein außer in Augenblicken, in denen du bekommen hast, was du wolltest,
in denen gerade ein Verlangen erfüllt wurde.

Da es sein Selbstgefühl immer aus äußeren Dingen ableitet, besteht das Ego aus Identifikationen.
Auch muss es ständig verteidigt und gefüttert werden. Die häufigsten Ego-Identifikationen haben mit Besitz, Arbeit, sozialem Status und Anerkennung zu tun, mit Wissen und Bildung, körperlicher Erscheinung, besonderen Fähigkeiten, Beziehungen, persönlicher und familiärer Geschichte, Glaubenssystemen - oft auch mit kollektiven Identifikationen wie Politik, Nationalität, Rasse, Religion und Ähnlichem.
Nichts davon bist du.
Findest du das beängstigend?
Oder ist es eine Erleichterung?

All diese Dinge wirst du früher oder später aufgeben müssen.
Vielleicht findest du es noch schwer, das zu glauben.
Ich will gewiss nicht, dass du glaubst, deine Identität sei in keinem dieser Dinge zu finden.
Du wirst selbst herausfinden, dass das wahr ist.
Du wirst es spätestens dann wissen, wenn der Tod naht.
Der Tod nimmt alles weg, was du nicht bist.

Das Geheimnis des Lebens ist, "zu sterben, bevor du stirbst"
und herauszufinden, dass es keinen Tod gibt.

Eckhart Tolle – JETZT  

Freitag, 5. September 2014

Ein Morgen auf der Erde vor 114 Millionen Jahre kurz nach Sonnenaufgang:




Ein Morgen auf der Erde vor 114 Millionen Jahren kurz nach Sonnenaufgang:
Die erste Blütenpflanze, die auf dem Planeten erscheint, öffnet ihren Kelch den Strahlen der Sonne.


Vor diesem bedeutsamen Augenblick, der eine evolutionäre Verwandlung im Leben der Pflanzen einleitet, war die Erde schon viele Millionen Jahre von Grünpflanzen bedeckt. Die erste Blütenpflanze hat wahrscheinlich nicht lange überlebt, und Blumen müssen über einen langen Zeitraum eine große Seltenheit geblieben sein, da die Umwelt ihre Ausbreitung höchstwahrscheinlich noch nicht begünstigte.


Aber eines Tages muss der kritische Punkt überschritten worden sein, und dann gab es plötzlich ein Feuerwerk von Farben und Düften überall auf dem Erdball - nur dass kein wahrnehmendes Bewusstsein da war, um Zeuge dieser Entwicklung zu werden.


Eckhart Tolle

@wahrnehmen - erkennen - handeln





Freitag, 15. August 2014

Freiheit - EGO - Tolle

Achte auf jede Form von Abwehrhaltung in deinem Innern.
Was verteidigst du eigentlich? 

Eine trügerische Identität, eine gedankliche Vorstellung, ein fiktives Gebilde.
Indem du dir dieses Muster bewusst machst und es beobachtest,
hörst du auf, dich mit ihm zu identifizieren.

Im Licht der Bewusstheit löst sich das unbewusste Muster schnell auf.
Damit sind alle Streitigkeiten und Machtspiele, die sich so zersetzend auf Beziehungen auswirken, zu Ende.

Macht über andere ist als Stärke getarnte Schwäche.
Wahre Macht kommt von innen, und sie ist dir jetzt zugänglich.

Eckhart Tolle

DANKE

Mittwoch, 6. August 2014

Das Geheimnis des Glücks : Frieden - Eckhart Tolle



Das Geheimnis des Glücks

All das sind Annahmen, unerforschte Gedanken, die mit der Wirklichkeit verwechselt werden. Es sind Geschichten, die das Ego erfindet, um dich davon zu überzeugen, dass du im Augenblick nicht im Frieden und nicht ganz du selbst sein kannst.

Im Frieden mit dir zu sein und der zu sein, der du bist, ist ein und dasselbe.

Das Ego sagt: »Vielleicht kann ich irgendwann in Zukunft Frieden finden - vorausgesetzt, dies oder das oder jenes geschieht und ich bekomme dieses oder werde jenes.«  Oder es sagt: »Ich werde nie Frieden finden, weil irgendetwas in der Vergangenheit geschehen ist, das mich 
daran hindert.«

Hör dir die Geschichten der Leute an,
sie könnten alle die Überschrift tragen: »Warum ich im Augenblick keinen Frieden finde«.
Das Ego weiß nicht, dass das Jetzt deine einzige Chance
ist, Frieden zu finden. Oder es weiß es doch, hat aber Angst, du könntest es herausfinden.
 Frieden bedeutet schließlich sein Ende.

Wie findest du jetzt Frieden?

Indem du Frieden mit dem gegenwärtigen Augenblick schließt.
Der gegenwärtige Augenblick ist das Feld, auf dem sich das Spiel des Lebens entfaltet.
Es kann sich nirgendwo sonst entfalten.

Hast du Frieden mit dem gegenwärtigen Augenblick geschlossen, dann sieh, was geschieht und was du tun kannst oder willst bzw. was das Leben durch dich tut.

In vier Worten liegt das Geheimnis der Lebenskunst,
das Geheimnis allen Erfolgs und Glücks:
eins mit dem Leben.

Eins mit dem Leben zu sein heißt eins mit dem Jetzt zu sein.
Dann wird dir klar, dass nicht du dein Leben lebst,
sondern dass das Leben dich lebt.
Das Leben ist der Tänzer, und du bist der Tanz.



Das Ego liebt seinen Groll über die Wirklichkeit.
Was ist Wirklichkeit?
Das, was ist. Buddha nannte sie Tathata - das Sosein des Lebens,
das nichts anderes ist als das Sosein dieses Augenblicks.

Das Opponieren gegen das Sosein ist eines der Hauptmerkmale des Ego.
Es erzeugt die Negativität, durch die das Ego gedeiht, das Unglücklichsein, das es liebt.
Auf diese Weise bringst du Leid über dich und andere
und weißt es nicht einmal, weißt nicht, dass du die Hölle auf Erden schaffst.
Leiden zu verursachen, ohne es zu merken - das ist das Wesen unbewussten Lebens;
dabei hat dich das Ego fest im Griff.

Wie groß die Unfähigkeit des Ego ist,
sich selbst zu erkennen und zu sehen, was es anrichtet, ist unglaublich und erschütternd.
Es tut nämlich genau das, was es bei anderen verurteilt, und bemerkt es nicht.

Wird es darauf hingewiesen, streitet es alles verärgert ab und führt clevere Argumente und 
Rechtfertigungen an, mit denen es die Fakten verzerrt. So machen es Menschen, Unternehmen und Regierungen. Wenn alles andere versagt, nimmt das Ego Zuflucht zum Schreien und schreckt am Ende auch vor physischer Gewalt nicht zurück. Es schickt die Kampftruppen vor.


Jetzt verstehen wir die tiefe Weisheit in den Worten Jesu am Kreuz:
»Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.«

Um dem Elend, das die Menschen seit Tausenden von Jahren quält, ein Ende zu bereiten, musst du bei dir selbst anfangen und in jedem Augenblick die Verantwortung für deinen inneren Zustand übernehmen. Das heißt: jetzt. Frage dich: »Gibt es in diesem Augenblick Negativität in mir?«

Sei wachsam und achte sowohl auf deine Gedanken als auch auf deine Emotionen. Hüte dich vor dem unterschwelligen Unglücklichsein in einer der zuvor bereits erwähnten Formen wie Unzufriedenheit, Nervosität, Gereiztheit usw. Achte auf Gedanken, die dieses Unglücklichsein zu erklären oder zu rechtfertigen versuchen, obwohl sie es in Wirklichkeit selbst verursachen.

In dem Augenblick,
in dem dir eine negative Regung in deinem Innern bewusst wird, hast du nicht etwa versagt.
Im Gegenteil, du warst erfolgreich!

Solange diese Bewusstheit noch nicht eingetreten ist,
besteht eine Identifikation mit dem inneren Zustand, und hinter dieser Identifikation steckt das Ego.

Zugleich mit der Bewusstheit setzt die Aufhebung der Identifikation mit Gedanken, Emotionen und Reaktionen ein. Dies darf nicht mit Verleugnung verwechselt werden. Vielmehr werden die Gedanken, Emotionen und Reaktionen erkannt, und schon setzt automatisch die Ablösung davon ein. Dann vollzieht sich ein Umschwung in deinem Selbstgefühl, in dem Gefühl, wer du bist: Vorher warst du die Gedanken, Emotionen und Reaktionen; jetzt bist du die Bewusstheit, die wache Präsenz, die diese Zustände beobachtet.


»Eines Tages werde ich frei sein vom Ego.«
Wer sagt das?
Das Ego.

Vom Ego loszukommen ist keine so große Sache, eher eine Kleinigkeit.
Du brauchst dir nur deiner Gedanken und Emotionen bewusst zu sein - während sie in dir aufsteigen. Das ist kein richtiges »Tun«, sondern eher ein waches »Sehen«.
In diesem Sinne stimmt es, dass du nichts tun kannst, um vom Ego frei zu kommen.
Wenn sich der Wechsel vollzieht, ein Wechsel vom Denken zur Bewusstheit,
wird eine Intelligenz, die viel größer ist als die Cleverness des Ego, in deinem Leben wirksam.

Durch Bewusstheit werden Emotionen und sogar Gedanken entpersönlicht.
Ihre eigentliche Unpersönlichkeit wird erkannt.
Sie sind vom Selbst befreit.
Sie sind einfach nur menschliche Emotionen und menschliche Gedanken.
Deine ganze persönliche Geschichte, die letztlich auch bloß eine Geschichte ist, ein Bündel von Gedanken und Emotionen, hat nur noch untergeordnete Bedeutung und besetzt nicht länger die vorderste Front des Bewusstseins. Sie bildet nicht länger die Grundlage deines Identitätsgefühls.
Du bist das Licht der Präsenz,
die Bewusstheit, die allen Gedanken und Empfindungen vorausgeht und tiefer ist als sie.


Eckhart Tolle – Eine neue Erde – 14.5.2014




Dienstag, 27. Mai 2014

Machtwechsel - vom unbewussten zum bewussten Schöpfer

Machtwechsel -  vom unbewussten zum bewussten Schöpfer.

EGO / Verstand        +  ICH BIN =  unbewusster Schöpfer / Mensch
der freie Verstand   +  ICH BIN  =      bewusster Schöpfer / Mensch


Der Moment wo der Schalter
von unbewusster Schöpfer  auf bewusster Schöpfer umgelegt wird ist :
wenn der bewusste Teil
den Denker/Verstand beobachtet,
die Gedanken +  Schmerzkörper beobachtet,
die Herabsetzung des Egos zulässt.

EGO vermeidet die Stille, die Ruhe, den Frieden, die Anerkennung des JETZT.
EGO ist auf Action aus, auf Rechthaberei, Vergleichen, Urteilen, Krawall und Krieg.
EGO bezeichnet die Stille als Langeweile, als Durchhängen, Abhängen, vertane Zeit.

Sobald du (aufwachender Teil)  die Form, das Ego, nicht mehr verteidigst oder zu stärken versuchst,
 löst du dich von der Identifikation mit dieser Form, dem mentalen Selbstbild.

Indem du weniger wirst (in den Augen des Ego´s), dehnst du dich in Wahrheit aus
und schaffst einen Raum, in dem das Sein erscheinen kann.
Dann kann deine wahre Kraft, das, was du jenseits der Form bist,
durch die scheinbar geschwächte Form hindurchleuchten. 

Lass es zu, dass dein Selbstbild schrumpft, und achte darauf, wie sich das in deinem tiefsten Innern anfühlt.
Ein paar Sekunden oder Stunden lang wird es dir unangenehm sein, so, als wärst du kleiner geworden.

Du fühlst Ohnmacht, Wut, Verwirrtheit, Sinnlosigkeit, Rache, Frust.
Dies sind die Gefühle des Schmerzkörpers + EGO´s
Sie fühlen, dass ihre Zeit der Macht zu Ende geht. Sie wollen ihre “ Macht“ zurück.

Akzeptiere diese Gefühle in dir durch bewusstes fühlen und beatmen.
Diese Gefühle sind deine Schöpfung – bedanke dich für das dienen.
Atme bewusst und fühle die Gefühle. (transformieren)


Dann aber spürst du (bewusster Teil) eine innere Weite, die du lebhaft empfindest.
Du bist überhaupt nicht kleiner geworden.
In Wahrheit hast du dich ausgedehnt!


Jetzt machst du vielleicht eine erstaunliche Entdeckung:
Wenn du dich in irgendeiner Weise herabgesetzt fühlst
und absolut nicht darauf reagierst - nicht nur äußerlich,
sondern auch innerlich - geht dir auf, dass nichts Wirkliches davon berührt wurde
und du eigentlich durch das 
»Erniedrigt werden« gewachsen bist.


Das Ego ist stets auf der Hut vor allem, was es als Herabsetzung empfindet.
In diesem Fall springen automatisch Reparaturmechanismen an, um die mentale Form des Ego´s wiederherzustellen.


Das heißt natürlich nicht, dass du dich unbewussten Menschen opferst
oder dich von ihnen ausnutzen 
lassen sollst.
Manchmal erfordert es eine Situation, dass man jemanden deutlich zurückweist. 
Wird dabei das Ego nicht verteidigt, zeigen die Worte Wirkung.
Sie sind dann keine Rechthaberei.
Falls nötig, kannst du jemandem auch mit aller Bestimmtheit ein klares »Nein« sagen,
und das wird ein »Nein von hoher Qualität« sein, wie ich es nenne, ein von aller Negativität freies Nein.

Wenn du dich  also nicht hervortust ( Ego aufblasen durch: Haus, Boot, Klamotten, Talente usw.)
richtest du dich auf die Kraft des Universums aus.
Was dem Ego wie Schwäche vorkommt, ist in Wirklichkeit die einzig wahre Stärke.

www.gerda-schwaer.de
Praxis für die Entfaltung des Potenzials

Darf gerne geteilt werden unter Angabe der  Quelle.


Inspiriert durch

Eine neue Erde – Eckhart Tolle –  27.5.2014  

Montag, 26. Mai 2014

Glück - wo es herkommt - Eckhart Tolle

Die Freude am Sein

Unglücklichkeit und Negativität sind eine Krankheit, die auf unserer Erde grassiert.
Was die Umweltverschmutzung für die Außenwelt, ist die Negativität für die Innenwelt. Sie ist überall, nicht nur
dort, wo die Menschen Mangel leiden, sondern vor allem dort, wo sie mehr als genug haben. Ist das ein
Wunder? Nein. Die Überflussgesellschaften identifizieren sich noch stärker als andere mit der Form,
verlieren sich noch mehr im Inhalt, sind noch fester ans Ego gefesselt.


Die Menschen glauben, dass ihr Glück von dem abhängt, was geschieht, dass heißt, von Form. Ihnen
ist nicht klar, dass das, was geschieht, das Vergänglichste überhaupt im Universum ist. Es wandelt sich
ständig. Für sie ist der gegenwärtige Augenblick stets verdorben, weil entweder etwas geschieht, was
nicht hätte geschehen dürfen, oder weil etwas ausgeblieben ist, das eigentlich hätte geschehen sollen.
Dadurch entgeht ihnen die tiefere Vollkommenheit, die dem Leben selbst innewohnt, eine
Vollkommenheit, die schon da ist, die sich jenseits dessen findet, was geschieht oder nicht geschieht,
jenseits der Form. Nimm den gegenwärtigen Augenblick an und finde die Vollkommenheit, die unberührt
ist von Zeit und tiefer reicht, als Form es je könnte.


Die Freude am Sein, das einzig wahre Glück, kann nicht durch irgendeine Form zu dir kommen, weder
durch Besitz noch durch Leistung, Personen oder Ereignisse. Sie kann überhaupt nicht zu dir kommen -
nie und nimmer. Sie entspringt der formlosen Dimension in deinem Innern, dem reinen Bewusstsein, und
ist daher eins mit dem, der du bist.

Eckhart Tolle

Eine neue Erde – Seite 224


Brauchen Sie einen Wegbegleiter?

Montag, 24. Februar 2014

Depression oder Glück?

Depression oder Glück?
Du hast die Wahl.

Das Leben akzeptieren erzeugt Glück
Das Leben blockieren erzeugt Depression.

Das Leben will leben.
Das Leben findet immer einen Weg zu leben.
Der Sinn und Zweck des Lebens ist leben.


JETZT findet das Leben statt.
JETZT = LEBEN.


Widerstand gegen JETZT ist Widerstand gegen das Leben.
Wiederstand gegen JETZT bringt Depression, Krankheit und Tod.

Wahrnehmen, erkennen, handeln
www.Gerda-Schwaer.de 


Sonntag, 23. Februar 2014

Abhängigkeit und Sucht - Suche nach Ganzheit - E. Tolle

Abhängigkeit und die Suche nach Ganzheit

Eine romantische Liebesbeziehung ist deshalb eine so intensive und allgemein begehrte Erfahrung, weil sie Befreiung von einem tiefen Zustand der Angst, der Bedürftigkeit, des Mangels und er Unvollkommenheit verspricht. Dieser Zustand ist Teil des menschlichen Daseins in seiner unerlösten und unerleuchteten Form, und er hat eine körperliche und eine psychologische Dimension.

Auf der körperlichen Ebene sind wir eindeutig nicht vollkommen und werden es auch nie sein: Jeder Mensch ist entweder ein Mann oder eine Frau, das heißt eine Hälfte vom Ganzen. Auf dieser Ebene manifestiert sich die Sehnsucht nach Ganzheit – nach der Rückkehr zur Einheit – als männlich-weibliche Anziehung, als das Bedürfnis des Mannes nach einer Frau, der Frau nach einem Mann. Das ist ein fast unwiderstehlicher Drang zur Vereinigung mit der entgegengesetzten Energiepolarität. Der Ursprung dieses Dranges ist an der Wurzel spirituell: Er entspringt der Sehnsucht nach dem Ende der Dualität und der Rückkehr zu einem Zustand der Einheit.

Auf körperlicher Ebene stellt die sexuelle Vereinigung die größtmögliche Annäherung an diesen Zustand dar. Von allen Erfahrungen, die im körperlichen Bereich möglich sind, bietet sie die tiefste Befriedigung. Aber die sexuelle Vereinigung erlaubt nur einen flüchtigen Blick auf die Ganzheit, einen kurzen Moment der Glückseligkeit. Solange wir unbewusst die Erlösung in ihr vermuten, suchen wir das Ende der Dualität auf der Ebene der Form, wo es nicht gefunden werden kann. Uns wird ein verführerischer Einblick in den Himmel gegönnt, aber wir dürfen dort nicht bleiben und finden uns am Ende in einem getrennten Körper wieder.

Auf der psychologischen Ebene ist das Gefühl von Mangel und Unvollkommenheit sogar noch größer als auf der körperlichen. Solange wir uns mit dem Verstand identifizieren, beziehen wir unser Selbstgefühl von außen. Das heißt, wir erhalten unser Gefühl dafür, wer wir sind, von Dingen, die letztendlich nichts mit uns zu tun haben: von unserer Rolle in der Gesellschaft, unserem Besitz, unserem Aussehen, unserem Erfolg, unserem Scheitern, unseren Glaubensmustern und so weiter.

Das falsche, vom Verstand geschaffene Selbst, das Ego, fühlt sich verletzlich und unsicher, und um sich seiner Existenz zu bestätigen, sucht es unablässig nach neuen Dingen, mit denen es sich identifizieren kann. Aber nichts ist je genug, um ihm dauernde Erfüllung zu verschaffen. Seine Angst besteht weiter, sein Gefühl von Mangel und Bedürftigkeit bleibt.

Und dann erscheint diese besondere Beziehung. Sie scheint die Antwort auf alle Probleme des Egos zu sein, sie scheint all seine Bedürfnisse zu erfüllen. Zumindest am Anfang sieht das so aus. All die Dinge, aus denen du bislang dienen Selbstwert bezogen hast, rücken im Vergleich in den Hintergrund. Du hast jetzt einen einzigen Bezugspunkt, der sie alle ersetzt, der deinem Leben Sinn verleiht und von dem du deine Identität ableitest: die Person, in die du „verliebt“ bist.

Nun bist du nicht länger ein unverbundenes Fragment in einem lieblosen Universum, oder zumindest scheint es so. Deine Welt hat jetzt einen Mittelpunkt: die geliebte Person. Die Tatsache, dass dieses Zentrum außerhalb deiner selbst liegt und du daher immer noch dein Selbstgefühl von außen beziehst, erscheint zunächst bedeutungslos. Wichtig ist vielmehr, dass die unterschwelligen Gefühle von Unvollkommenheit, Angst, Mangel und Unerfülltheit, die für den Egozustand so charakteristisch sind, auf einmal nicht mehr da sind, oder etwa doch? Haben sie sich aufgelöst oder existieren sie unter der glücklichen Oberflächen-Realität weiter?

Wenn du in deinen Beziehungen sowohl „Liebe“ als auch ihr Gegenteil – Angriffe, emotionale Gewalt und so weiter – erlebst, dann kannst du davon ausgehen, dass du dein Anhaften am Ego und dein abhängiges Festklammern mit Liebe verwechselst. Du kannst deinen Partner oder deine Partnerin nicht in einem Augenblick lieben und im nächsten angreifen. Wahre Liebe kennt kein Gegenteil. Wenn deine „Liebe“ mit einem Gegenteil einhergeht, dann ist sie keine Liebe, sondern ein starkes Egobedürfnis nach einem tieferen und vollkommeneren Selbstgefühl, ein Bedürfnis, das der andere zeitweilig erfüllt.

Das ist der Ersatz des Egos für die Erlösung, und für kurze Zeit fühlt es sich auch fast wie die Erlösung an. Aber dann kommt der Punkt, an dem das Verhalten deines Partners deine Bedürfnisse – oder vielmehr die Bedürfnisse deines Egos – nicht mehr befriedigt. Die Gefühle von Angst, Schmerz und Mangel, die untrennbar zum Egobewusstsein gehörten, tauchen wieder auf – sie waren durch die „Liebesbeziehung“ nur verdeckt. Wie bei jeder Sucht bist du high, solange die Droge verfügbar ist, doch der Moment, in dem sie nicht mehr wirkt, kommt immer.

Und wenn all die schmerzhaften Gefühle wiederkommen, fühlst du sie sogar noch stärker als vorher, ja, du betrachtest deinen Partner obendrein als Ursache dieser Gefühle. Das heißt, du projizierst sie nach außen und greifst dann den anderen mit der heftigen Gewalt an, die zu deinem Schmerz gehört. Ein solcher Angriff kann den Schmerz des anderen wecken. Und er oder sie wird einen Gegenangriff starten. An dieser Stelle hofft das Ego unbewusst immer noch, dass seine Angriffe und Manipulationsversuche Strafe genug sind, um den Partner zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Dann könnte es ihn wieder als Betäubungsmittel für deinen Schmerz benutzen.

Jede Abhängigkeit entsteht aus der unbewussten Weigerung, den eigenen Schmerz anzuschauen und zu durchleben. Jede Sucht beginnt mit Schmerzen und endet mit Schmerzen. Egal wovon du abhängig bist – Alkohol, Essen, legale oder illegale Drogen oder eine Person -, du benutzt etwas oder jemanden, um den eigenen Schmerz abzudecken. Deshalb gibt es in intimen Beziehungen so viel Unglück und so viel Schmerz, nachdem die erste Euphorie verklungen ist. Beziehungen sind nicht die Ursache für Schmerz und Unglück. Sie bringen den Schmerz und das Unglück, die schon in dir sind, zum Vorschein. Jede Sucht tut das. Jede Sucht erreicht einen Punkt, an dem sie nicht mehr funktioniert, und dann fühlst du den Schmerz stärker als je zuvor.

Dies ist einer der Gründe, warum die meisten Menschen ständig versuchen, dem gegenwärtigen Moment zu entfliehen und in der Zukunft irgendeine Erlösung zu finden. Das erste, was ihnen begegnen könnte, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf das Jetzt richten würden, wäre ihr eigener Schmerz, und davor haben sie Angst. Wenn sie nur wüssten, wie leicht es ist, sich im Jetzt die Kraft der Gegenwärtigkeit zu erschließen, jene eine Wahrheit, die alle Täuschungen, alles Vergangene und den dazugehörigen Schmerz auflöst, Wenn sie nur wüssten, wie nahe sie ihrer eigenen Wirklichkeit sind, wie nahe sie Gott sind.
Es ist aber auch keine Lösung, Beziehungen zu vermeiden, um keinen Schmerz zu erfahren. Der Schmerz ist in jedem Fall da. Drei gescheiterte Beziehungen in der gleichen Anzahl von Jahren zwingen dich mit Sicherheit eher ins Erwachen als drei Jahre auf einer einsamen Insel oder im stillen Kämmerlein. Wenn du allerdings intensive Gegenwärtigkeit in dein Alleinsein einbringen kannst, wird das die gleiche Wirkung haben.

Quelle: Eckhart Tolle, Lebendige Beziehungen Jetzt!

Freitag, 7. Februar 2014

Photonen - Quanten - Reiki

Ich werde oft gefragt, ob man körperliche Symptome mit Photonen auflösen kann.
Meine Antwort NEIN !

Photonen-Therapie dient dazu dem Körper für eine gewisse Zeit mehr Energie zur Verfügung zu stellen damit er seine Arbeit effektiver leisten kann.
Wenn eine Pflanze auf der Sonnenseite steht hat sie natürlich mehr Sonnenlicht/ Energie  als an einem Nordfenster.

Eine emotionale Blockade ist erst dann gelöst wenn gegenseitige Achtung und Wertschätzung und Liebe mit einfließen.
Außerdem steckt in jeder Erfahrung ein Geschenk, das ich auspacken und nutzen kann.

Wer glaubt mit "Energie von Außen" lässt sich alles lösen täuscht sich.
Es kann eine kurzfristige Besserung oder Symptomverschiebung erreicht werden, aber mehr nicht.

Eine emotionale Blockade kann z.B. durch Systemische-Hypno-Therapie gelöst werden.

Wahrnehmen - erkennen - handeln
www.Gerda-Schwaer.de 

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Donnerstag, 6. Februar 2014

wahrnehmen - erkennen - handeln


Wenn du dich vollkommen akzeptierst,
bist du EINS,
in dir,
mit der Power des Universums,
mit der Power der Liebe,
und das Leben trägt dich.


wahrnehmen - erkennen -handeln


6.2.2014






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