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Freitag, 28. April 2017

Meisterschlüssel - Freiheit - Potenzial leben

Meisterschlüssel

Und ein einziger Augenblick des Erkennens,
dass du dich über dem Verstand befindest,
hat dir auf immer den Meisterschlüssel gegeben. 

Jetzt kann der Verstand nie mehr dein Meister werden.
Und wenn der Verstand nicht dein Meister sein kann,
kann er dich niemals in den Wahnsinn treiben.
Jetzt kann der Verstand nicht mehr einfach alles sammeln, was er will.
Wenn sich das Sein erst einmal zeigt, wird der Verstand sehr gefügig – und das sofort.

OSHO

Donnerstag, 19. Mai 2016

Was ist, ist. - Byron Katie

WAS IST, IST - BYRON KATIE

"Wir leiden nur dann, wenn wir einen Gedanken glauben, der mit der Wirklichkeit im Widerspruch ist. Wenn unser Geist klar ist, dann ist das, was ist, das, was wir wollen.

Wenn du möchtest, dass die Wirklichkeit anders ist, als sie ist, kannst du genauso gut versuchen, einer Katze das Bellen beizubringen. Du kannst es versuchen und versuchen und zum Schluss wird die Katze zu dir
aufschauen und sagen „Miau. 
Die Wirklichkeit anders haben zu wollen als sie ist, das ist hoffnungslos.

Wenn du darauf achtest, wirst du bemerken, dass du täglich duzende solcher Gedanken denkst.
„Die Menschen sollten freundlicher sein
„Kinder sollten sich benehmen.
„Mein Ehemann (meine Ehefrau) sollte mit mir übereinstimmen.
 „Ich sollte schlank sein (oder hübscher, erfolgreicher).

Mit diesen Gedanken möchten wir die Wirklichkeit anders haben, als sie ist.
Wenn du das Gefühl hast, dies sei bedrückend, so hast du recht.
Jeder Stress, den wir fühlen, beruht darauf, dass wir uns mit der Wirklichkeit anlegen.
Menschen, für die The Work neu ist, sagen oft zu mir: „Aber es wäre doch entmächtigend, wenn ich aufhörte, mich mit der Wirklichkeit anzulegen. Wenn ich die Wirklichkeit einfach annehme, so wie sie ist, werde ich passiv, dann verliere ich vielleicht jede Motivation zu handeln.

Ich antworte ihnen mit einer Frage:
„Kannst du wirklich wissen, dass das wahr ist?
Was ermächtigt uns mehr? 
„Ich wünschte, ich hätte meinen Job nicht verloren, 
oder „Ich habe meinen Job verloren, was kann ich jetzt tun?

The Work offenbart uns, dass das, wovon wir denken, dass es nicht hätte geschehen sollen, geschehen musste. Es musste geschehen, weil es geschehen ist und kein Denken in der Welt kann dies ändern. 
Das heisst nicht, dass wir es dulden oder gutheißen. 
Es bedeutet lediglich, die Dinge ohne Widerstand und ohne die Verwirrung von innerer Abwehr zu sehen.

Niemand will, dass sein Kind krank wird und niemand will einen Autounfall erleben, aber wenn diese Dinge geschehen, wie könnte es da hilfreich sein, wenn wir uns mental mit ihnen anlegen? Obwohl wir dies eigentlich wissen, tun wir es dennoch, weil wir nicht wissen, wie wir damit aufhören können.

Ich bin eine Liebhaberin dessen, was ist, nicht, weil ich ein spiritueller Mensch bin, sondern weil es schmerzt, wenn ich mich mit der Wirklichkeit anlege. Wir erfahren, dass die Wirklichkeit gut ist, genau so, wie sie ist, weil wir Spannung und Frustration erleben, wenn wir uns mit ihr anlegen. Wir fühlen uns dann weder natürlich, noch ausgeglichen.


Hören wir auf, uns der Wirklichkeit zu widersetzen, dann wird unser Handeln einfach, fliessend, freundlich und angstlos.

Freitag, 21. August 2015

Wie lässt sich echter Erfolg messen? - Eckhart Tolle

Wie lässt sich echter Erfolg messen?

Die Welt wird dir sagen, dass Erfolg bedeutet, das zu erreichen, was du erstrebt hast.
Sie wird dir sagen, dass erfolgreich sein gewinnen heißt
und dass wesentliche Bestandteile des Erfolgs Wohlstand und Anerkennung sind.

Die genannten Dinge sind zwar für gewöhnlich alle oder zumindest zum Teil
Nebenprodukte des Erfolgs, sie sind jedoch nicht der Erfolg selbst.
Üblicherweise wird Erfolg mit dem Resultat des eigenen Handelns gleichgesetzt.
Manche behaupten, Erfolg sei das Ergebnis einer
Kombination aus harter Arbeit und Glück oder aus Entschlossenheit und Begabung,
oder man sei eben zur rechten Zeit am richtigen Ort gewesen.
Das alles mag den Erfolg zwar mitbestimmen, trifft jedoch nicht sein Wesen.

Was die Welt dir verschweigt - weil sie es nicht besser weiß -, ist, dass du nicht erfolgreich werden kannst.
Du kannst nur erfolgreich sein.

Lass dir nicht von einer verrückten Welt einreden,
dass Erfolg etwas anderes ist als ein erfolgreicher gegenwärtiger Augenblick. Und wann ist er das? 

Wenn das, was du tust, selbst die einfachste Verrichtung, eine spürbare Qualität hat.
Qualität erfordert die Aufmerksamkeit und Sorgfalt, die Bewusstheit mit sich bringt.
Qualität erfordert deine Präsenz.

Nehmen wir einmal an, du bist ein Geschäftsmann und kannst nach zweijährigen großen
Anstrengungen und starkem Stress ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten, die sich gut verkaufen
lassen und Geld einbringen. Erfolg? Im herkömmlichen Sinne ja. In Wirklichkeit hast du alle Welt und
dich selbst zwei Jahre lang mit negativer Energie vergiftet, dir und anderen das Leben schwer gemacht
und darüber hinaus Auswirkungen auf Menschen gehabt, die du gar nicht kennst.

All diesem Tun liegt die unbewusste Annahme zugrunde, dass Erfolg ein Zukunftsereignis ist und dass der Zweck die Mittel heiligt. Aber Zweck und Mittel sind eins. Und wenn die Mittel nichts zum Glück der Menschen beitragen,
tut es der Zweck auch nicht. Das Ergebnis, das untrennbar ist von den Handlungen, die zu ihm geführt
haben, ist durch diese Handlungen bereits kontaminiert und schafft nur weiteres Leiden.
Das ist karmisches Handeln, wodurch unbewusst das Leiden immer weiter erhalten bleibt.

Wie du schon weißt, fällt dein sekundäres, äußeres Lebensziel in die Dimension der Zeit,
während dein primäres, inneres Ziel unauflöslich mit dem Jetzt verbunden ist
und daher die Aufhebung der Zeit notwendig macht.

Wie lässt sich beides miteinander vereinen?
Durch die Erkenntnis, dass deine ganze Lebensreise letztlich aus dem einen Schritt besteht,
den du in diesem Augenblick tust.
Es gibt immer nur diesen einen Schritt, und ihm solltest du daher deine ungeteilte Aufmerksamkeit zuwenden. 

Das bedeutet nicht, dass du dann nicht weißt, wohin du gehst;
es bedeutet nur, dass dieser eine Schritt Vorrang hat,
das Ziel hingegen zweitrangig ist.

Und was du am Ziel vorfindest, sobald du dort eintriffst, hängt von der Qualität des einen Schrittes ab.
Anders ausgedrückt: Was die Zukunft für dich bereithält, hängt von deinem jetzigen Bewusstheitszustand ab.


Erfolgreich bist du, wenn dein Tun von der zeitlosen Qualität des Seins durchdrungen ist.
Solange das Sein nicht in dein Handeln einfließt und du nicht präsent bist, verlierst du dich in allem, was du tust.
Du verlierst dich im Denken ebenso wie in deinen Reaktionen auf äußere Geschehnisse.

Eckhart Tolle - Eine neue Erde

Montag, 22. Juni 2015

Glückseligkeit - JETZT - Deepak Chopra





Glückseligkeit ist im JETZT erreichbar.

Was also ist das JETZT?
Wir können es als Gewahrsein des gegenwärtigen Augenblicks bezeichnen,
eine treffliche Formulierung,
denn sie erinnert uns daran,
das wir zur Glückseligkeit nicht dadurch finden können,
das wir uns an die Vergangenheit erinnern
oder gedanklich der Zukunft vorauseilen.

Die Gegenwart umfasst keine Zeitspanne.
Im selben Augenblick in dem sie es versuchen,
den gegenwärtigen Augenblick zu bemessen, verschwindet er.
Das JETZT ist also stetig in Erneuerung begriffen.
Zeitlos ist es,
weil die Zeit es nicht zustoßen vermag.
Das Jetzt kann niemals alt werden oder sterben.



Deepak Chopra - Die 7 Schlüssel zum Glück - Seite 103

*

Samstag, 18. April 2015

Ohnmacht - Hilflosigkeit

Ohnmacht - Hilflosigkeit



Wenn du……. in einer schwierigen Situation bist…….,
solltest du keinen Aspekt dieser Erfahrung verdrängen.
Verleugne nichts von dem, was geschieht, und lehne auch deine Gefühle nicht ab.

Die Einsicht, dass du nichts machen kannst, weckt vielleicht
Empfindungen der Ohnmacht, Hilflosigkeit, Trauer oder Wut bei dir.

Akzeptiere das, was du fühlst. 

Und dann geh noch einen Schritt weiter:
Akzeptiere es, dass du nichts machen kannst, und
akzeptiere es voll und ganz. 

Du hast keinerlei Kontrollmöglichkeit.

Nimm jeden Aspekt dieser Erfahrung bereitwillig
an, sowohl deine eigenen Gefühle 

Dein Bewusstseinszustand
der Widerstandslosigkeit und die Stille…. 

Die Stille bringt den Segen mit sich: Frieden.



18.4.15



nach Eckhart Tolle 

Donnerstag, 16. April 2015

Das Leiden und die Aufhebung des Leidens - Eckhart Tolle


Alle Dinge sind wechselseitig miteinander verbunden:
Das haben die Buddhisten immer gewusst, und jetzt bestätigt es die Physik.
Nichts, was geschieht, ist ein isoliert stattfindendes Ereignis; es scheint nur so.
Je mehr wir es beurteilen und etikettieren, umso stärker isolieren wir es.
Die Ganzheit des Lebens wird durch unser Denken fragmentiert.

Dabei hat das Leben in seiner Totalität das Ereignis hervorgebracht.
Es ist Teil der Gesamtvernetzung, des Kosmos.
Das heißt: Das, was IST, könnte gar nicht anders sein.

In den meisten Fällen können wir auch nicht annähernd begreifen,
welche Rolle ein scheinbar sinnloses Ereignis innerhalb der Totalität des Kosmos haben könnte,
aber die Erkenntnis seiner Unvermeidlichkeit in der Unermesslichkeit
des Ganzen kann ein erster Anfang sein, innerlich das, was ist,
zu akzeptieren und sich so wieder in die Ganzheit des Lebens einzufügen.

Eckhart Tolle - Stille spricht

*


Samstag, 11. April 2015

Annehmen was IST - Eckhart Tolle -



Im­mer, wenn du das an­nimmst, was ist, 
taucht et­was auf, das tie­fer ist als das, was ist. 
Ganz gleich, ob du im schreck­lichs­ten in­ne­ren oder äuße­ren Di­lem­ma,
 in den schmerz­lichs­ten Ge­füh­len oder Si­tua­tio­nen ge­fan­gen bist: 
So­bald du ak­zep­tierst was ist, gehst du dar­über hin­aus. 



So­gar Hass wird tran­s­zen­diert, so­bald du an­nimmst, dass du ihn emp­fin­dest. 
Dann ist der Hass viel­leicht noch da, aber du bist an ei­nem tie­fe­ren Ort an­ge­kom­men, 
wo er dir nicht mehr so viel aus­macht. 


Von größ­ter Wich­tig­keit in die­sem Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess ist es, 
ge­gen­wär­tig zu blei­ben in zwi­schen­mensch­li­chen Be­zie­hun­gen, 
al­so ge­ra­de da, wo es am schwie­rigs­ten, wo die Her­aus­for­de­rung am größ­ten ist. 



So­bald ich mei­ne Iden­ti­tät jen­seits al­ler For­men er­ken­ne, 
er­ken­ne ich mich in je­dem an­de­ren Men­schen und in al­len an­de­ren We­sen. 
Die­se Er­kennt­nis der Ein­heit in der Welt der Dua­lität ist die Lie­be, und nur die Lie­be kann un­se­re Welt noch ret­ten.





Eck­hart Tol­le

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